Univ. Prof. Dr. Josef WallnigFörderungswürdige Ziele des Mozart-Opern InstitutsSchon innerhalb der wenigen Monate seit seiner Gründung (Februar 2006) konnte sich das Mozart- Opern Institut der Universität Mozarteum international so entscheidend profilieren, dass die Europäische Akademie für Wissenschaften und Künste das Institut unter seine besondere Patronanz stellte. Bei einem außerordentlich geglückten Debüt bei den Salzburger Festspielen 2006 zeigte ein junges Sängerensemble ebenso wie das dafür besonders vorbereitete Studenten-Orchester des Mozarteums, welch grundlegendes Wissen und Können die jungen Künstlerinnen und Künstler im Mozart- Opern Institut erworben hatten. Die internationale Presse feierte einhellig die Aufführungen von Mozarts ersten Opern „Apollo et Hyacinthus“ wie auch „Die Schuldigkeit des Ersten Gebots“ in der Inszenierung von John Dew und unter der musikalischen Leitung von Josef Wallnig, dem Gründer des Mozart- Opern Instituts und Professor für Operninterpretation am Mozarteum. Das Mozart- Opern Institut vermittelt vertieft und auf höchstem Niveau die musikalischen wie auch darstellerischen Grundlagen der Opernpraxis des 18. Jahrhunderts. Einerseits werden dabei die Kompetenzen der Universität sinnstiftend gebündelt (Orchester, Bühnenbild, Gesang, Szene), andererseits wird die Begegnung mit international renommierten Mozart- Interpreten in workshops, Vorträgen und auch in Form von ergänzenden Gastprofessuren gesucht. Diese Kosten sind teilweise nur über Drittmittel zu finanzieren. Im Vordergrund steht die modellhafte Erarbeitung der Opern Mozarts und seiner Zeitgenossen. Stipendien können dabei Anreiz für externe , nicht an der Universität Mozarteum inskribierte Künstler und Künstlerinnen bieten, das bestehende Sängerensemble sinnvoll zu ergänzen. Das Mozart- Opern Institut hat im September 2006 seine erste Tournee mit „Cosí fan tutte“ erfolgreich in Österreich, Deutschland und der Schweiz absolviert. Auch für Dekoration, Kostüme und Requisiten wird in Hinkunft der Etat zu erweitern sein, um den entsprechenden szenischen Rahmen für die Präsentation von Mozarts Meisterwerken erstellen zu können. Univ. Prof. Dr. Josef Wallnig |