Lehrveranstaltungen 2014/15

 

Musikalische Projekte KG  4 WST 4 ECTS

Projektarbeit:

Projekt 1: „Mozart singen“,  Repertoire- Studien, Einzel und Ensemble (2 WST) Wallnig

Projekt 2: Fachübergreifend: Rezitativ (1 WST , geblockt Wallnig mit Kollegen aus Alter Musik/Opernklasse/Gesangsabteilung

Projekt 3: Interpretationsvergleich der da Ponte Opern ( 1 WST) Wallnig



Szenische Projekte

Projekt 4: Chr.W. Gluck: La corona (Wallnig, Legler) WS 2014/15, Oktober 2014, Großes Studio, In Kooperation mit dem Institut für Alte Musik   

Projekt 5: Frieberth: “Das Serail”  SS 2015, Aufführungsort offen, (Wallnig/Chamorro/Spinnato, NN), In Kooperation mit den Don Juan Archiv Wien und dem Hollitzer Wissenschaftsverlag
               
Projekt 6: Vorbereitung des Gastspiels von MOI in Macao, Oktober 2015; Stück derzeit noch offen


Für die musikalische und szenische Projektarbeit, Erarbeitung von Arien und Ensembles etc. werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer entsprechend der Aufgabenstellungen nur nach Vorsingen zugelassen.

Für das Masterstudium Gesang wird ein Modul „Mozart singen“ angeboten, das ein Fächerbündel aus Lehrverstalungen des MOI, des Instituts für Alte Musik, der Musikwissenschaft an der Universität Mozarteum sowie der Paris Lodron Universität enthält.

Freies Wahlfachmodul des Mozart-Operninstitutes für die Curricula der
Postgraduate Universitätslehrgänge, Gesang, Lied und Oratorium, Oper und
Musiktheater


HISTORISCH GESTISCH-SZENISCHE AUFFÜHRUNGSPRAXIS DES

18. JAHRHUNDERTS: Margit Legler


Historische Schauspielkunst und Gestik - Handwerk sängerischer Präsentation im 18. und 19. Jahrhundert („Quellenarbeit“)

Basis-Arbeit in Haltung und Bewegung unter Rücksichtnahme auf historische Kostüme und Benimmregeln (Reverenzen, Bühnengänge).

Arbeit an historischen Quellen (Texten), bei denen szenisch-gestische Darstellungen überliefert sind. Erlernen der historischen Gestiknotation. Praxisbezogene Umsetzung in Lied und Oper.

Programm: Programm: Chr. W.Gluck "La corona", Oktober 2014

Margit Legler wurde in Wien geboren. Ihre Tanzausbildung umfasst Klassisches Ballett, Graham- und Horton-Technik, Jazztanz, Spanischer Tanz, Barock- und Renaissancetanz. Sie war u.a. Mitglied des Balletts der Wiener Staatsoper. Umfangreiche Mitwirkung sowohl an zeitgenössischen wie auch in barocken Choreographien.

Spezialisierung auf historische Aufführungspraxis (Tanz, Gesang, Schauspielkunst); Lehraufträge für historischen Tanz an der Universität für Musik Wien, an den Konservatorium Wien Privatuniversität, seit 2010 an der Ballettschule der Wiener Staatsoper; mehrfach am Mozart-Opern Institut der Universität Mozarteum (historische Schauspielkunst). Auftritte als Sängerin und Tänzerin im Geist der historischen Aufführungspraxis. Abgeschlossenes Studium der Logopädie.


VOKALE AUFFÜHRUNGSPRAXIS: Josef Wallnig

Das Spektrum von Interpretationsgrundlagen von 1600 bis 1900 werden an Hand der Quellen repertoirebezogen erörtert: Appoggiaturen, Vorschläge, die „Manieren“ (Verzierungslehre), Vibrato, Figuren- und Affektenlehre etc. Dazu kommen grundlegende Informationen über Tempo und Tonartensymbolik sowie Stilvergleich von Sängerinnen und Sängern barocker und klassischer Opern.

Das besondere Anliegen „Mozart singen“ wird zusammen mit Lehrenden der Abt. 5 und Gästen fächerübergreifend in Form von Workshops realisiert. Einen Schwerpunkt dabei bildet die Beschäftigung mit Rezitativen (unter Einbeziehung von Lehrenden und Studierenden des Institutes für Alte Musik, Cembalo, Cello etc.


EXKURSION MOZART UND SALZBURG: Josef Wallnig

Salzburg zurzeit Mozart: Besuch besonders jene Aufführungsorte (Aula, Kirchen, Residenz), an denen Mozarts Musik zum ersten Mal erklang. Der Blick von Norden nach Süden (Maria Plain) und von Süden nach Norden (Hellbrunn, Gaisberg), der Vergleich des gegenwärtigen Salzburg mit Bildquellen aus den letzten 4 Jahrhunderten (Sattlerpanorama und Blick von der Festung auf die darauf dargestellten Objekte Salzburgs) ergänzen diese Exkursionsreihe.


MOZART UND TANZ: Michael Malkiewicz

Erlernen von Tanzformen von Barock bis zur Zeit Mozarts. Ballveranstaltungen („Mozart-Ball“, Seeon: „Mozart belebt“ April 2013) eröffnen die Möglichkeit, die erlerne Fähigkeiten selbst zu erproben und sie als „Tanz-Instruktoren“ auch pädagogisch anderen weiterzugeben.



Anmerkung

  • Grundlagen vokaler  Aufführungspraxis („Mozart singen“):  Seminar, 4 ECTS, Wallnig
  • Mozart und Salzburg (Exkursionen)  1 ECTS , Wallnig
  • Mozart und Tanz: Vorlesung und Übung 2 ECTS Malkiewicz
  • Historisch gestisch- szenische Aufführungspraxis: Vorlesung und Übung 1 ECTS Legler

steht allen Inskribenten der Bachelor-Studien Gesang, der Masterstudien Oper, Lied/Oratorium und Gesang sowie der postgradualen Universitätslehrgänge Musiktheater/Oper, Lied/Oratorium und Gesang der Universität Mozarteum offen.


Vergangene Lehrveranstaltungen bis 2013


GASTKURS PROF. GERD UECKER

Intendant der Semper- Oper i.R. „Gesangswettbewerbe“, Arbeit an Vorsingarien

(Di 16.10, 18.00: Einführung in Wettbewerbsjury-Arbeit Zi. 17 evtl. OPST)
Mittwoch 17.10. – Freitag 19.10.2012, Großes Studio

Der Kurs umfasst Arbeit an Vorsingarien (eine Arie von Mozart, eine weitere nach freier Wahl) für maximal 12 Studierende des Mozart-Opern –Instituts und der Opernklasse. Zu Beginn des Kurses singen die Kandidatinnen und Kandidaten unter Wettbewerbsbedingungen ihr Arien-Programm, (17.10.,10.30 Großes Studio), am Nachmittag werden die Leistungen gemeinsam besprochen, daran schließt sich individuelle Arbeit mit jedem Teilnehmer von je 45 Minuten an, auch dieser Unterricht (17.-19.10.) ist frei zugänglich. Am Ende des Kurses (19.10.nachmittags) präsentieren sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nochmals mit einem Kurzprogramm.

Für die Klassen Sahler und Wallnig stehen je 6 Plätze für aktive Teilnahme zur Verfügung. Gegebenenfalls entscheidet das Los über aktive Teilnahme. Zur Einschulung in die Jury-Bedingungen (an Hand der Unterlagen ARD-Wettbewerbs, 16.10., 18.00) und zur Teilnahme als „anonyme Jury beim „Wettbewerb“ sind alle Studierenden herzlich eingeladen.


Prof. Gerd Uecker wurde 1946 in München geboren, Studium an der Hochschule für Musik, München, Klavier, Musikpädagogik, Dirigieren; Stationen in Köln und Passau, Bayrische Staatsoper München: Direktor des Musikalischen Bereichs- Leiter des Intendanzbüros- Künstlerischer Betriebsdirektor und Stellvertreter des Intendanten- Interimistischer Künstlerischer Leiter- Operndirektor. Seit 2003 Intendant des Sächsischen Staatsoper Dresen (Semperoper); Vorsitzender der Deutschsprachigen Opernkonferenz und des Hochschulrates des Musikhochschule Lübeck; Lehrtätigkeit u.a. in Stuttgart, München, Dresden: Meisterkurse Schleswig-Holstein Musik Festival, Kunstuniversität Graz, Universität Mozarteum, Universität Zürich, Fondazione Levi Venedig, Lehrauftrag am Musikkonservatorium Peking



Mozart und Tanz im WS 2012/13: Dr. Michael Malkiewicz

Erlernen von Tanzformen von Barock bis zur Zeit Mozarts. Ballveranstaltungen („Mozart-Ball“, Seeon: „Mozart belebt“ April 2013) eröffnen die Möglichkeit, die erlerne Fähigkeiten selbst zu erproben und sie als „Tanz-Instruktoren“ auch pädagogisch anderen weiterzugeben.

Montag, 22.10., 16.15 -17.45, Opernstudio (Tänze in „Figaro“)
Montag, 5.11., 16.15-17.45, Opernstudio oder 1004 (Tänze in „Figaro“)
3 Termine Jänner 2013, Zeit wird später bekannt gegeben



„Mozart singen“ Fachübergreifendes Wochenendseminar im SS 2013

REZITATIVE (Wolfgang Holzmair, Wolfgang Niessner, Josef Wallnig, Lehrende des Instituts für Alte Musik/Continuo und der Gesangsabteilung)

Gestisch- szenische Aufführungspraxis (Legler):    15 WST  WS 2011/12, zwischen 3. und 12.10.2011

Mozart und Tanz (Malkiewicz) als Vorbereitung für „Mozart bewegt“ (13.- 15.4. 2012), 15 WST SS 2012, März /April 2012

Szenische Projekte:

XANGSSCHUL
(Info)
Großes Studio, 13. und 14.Oktober, 18.30
Heitere Anmerkungen über Gesangsunterricht im 18. und 19.Jahrhundert
(Mozart, Salieri, Paer, D. Scarlatti)

Musikalische Leitung: Wallnig
Szenische Betreuung: Legler

Sänger/innen: Dirindina (Scarlatti), Podewils, Abaci, Davidson, Kapellmeister (Paer), Landgraf, Gansch, Hempel….



MICHAEL HAYDN : DER TRAUM (Pantomime)

Theatersaal Orff Institut 25.- 27.4. 2012
In Zusammenarbeit mit dem Orff-Institut und der Ursulinenschule

Musikalische Leitung: Wallnig
Szenische Betreuung: Valentiner
Bewegungschor: Kraft
Sänger/innen: Sawada - Busch- Scott


ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN UND WAHRSCHEINLICH

Lehrveranstaltungen WS 2009-2010


1. Grundlagen vokaler Aufführungspraxis     

SE 2         Wallnig
LV Nr.: 06.0117
wöchentlich Mittwoch 13.30 – 15.00 Zi 17


2. Mozart und Salzburg

EX 1        Wallnig (nur WS)     
LV Nr.:06.0118
3 vierstündige Führungen durch Salzburg
jeweils Samstag 10.30.- 14.00
17.10., 21.11., 12.12.2009
Terminänderungen vorbehalten

               

3. Mozart und Tanz

VU  1      Malkiewicz (nur WS)
LV.Nr.: 06.0115
Projektarbeit: „.wir machen gschwind ein tanzerl“
Ein Mozartball in maschera
Samstag 16. Jänner 2010, Solitär
Siehe „Quellenarbeit“


4. Quellenarbeit

PS 1      Malkieweicz (nur WS)
LV. Nr.: 06.0116
Diese LV werden abwechselnd zwischen 14.00 und 16.00
Im Raum 1006 (fallweise auch Zi 17) und auch auf Exkur-
sionsbasis auch außerhalb des Mozarteums abgehalten


Projektarbeit


5. Musikdramatische Darstellung

Gluck: Il parnaso confuso
(szenische Interpretation) KG 4               
Gastkurs Legler, Kubik
(Nicht inskribierbar)

           

6. Musikdramatische Darstellung

Gluck: Parnaso confuso
(musikalische Interpretation) KG 2 1
Wallnig
LV.Nr.: 06.0120


Gastkurs KS Prof. Angelika Kirchschlager

25. – 27.01.2010, Solitär


„Metamorphosen“ (Gluck, Strauss)

In Zusammenarbeit mit PLUS
Konzert 26.01.2010, Solitär

Lehrveranstaltungen SS 2009

1. Grundlagen vokaler Aufführungspraxis 

(SE 2)   Wallnig
jeweils Mittwoch 13.30 – 15.00, Zi 17

2. Mozart und Salzburg

(EX 1)   Wallnig
vierstündige Führungen durch Salzburg
jeweils Samstag 10-14
(14.März 2009, 9. Mai 2009, 20. Juni 2009)

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3. Mozart und Tanz

(VU 1)   Malkiewicz

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4. Quellenarbeit

(PS) 1   Malkiewicz

Diese LV werden abwechselnd zwischen 14.00 und 16.00
Im Raum 1006 (fallweise auch Zi 17) und auch auf Exkursionsbasis auch außerhalb des Mozarteums abgehalten

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Projektarbeit:

5. Musikdramatische Darstellung  

(KG 4) Margit Legler, Dr. Reinhold Kubik, Wien
(szenische Interpretation)

„Historische Schauspielkunst für Sänger“
Einführung und projektbezogenen Arbeit an "Il parnaso confuso" von Chr.W.Gluck und „Bastien und Bastienne“ von W.A.Mozart

Montag, 2.3., 10.00 - 17.00,
Dienstag, 3.3., 10.00 - 17.00
Mittwoch, 4.3. 10.00 - 17.00
Solitär

Weitere Kurstermine: 19.-21. April, 18.- 20. Mai

Der Märztermin dient zur allgemeinen Einführung; der Besuch dieses Kurses ist VORAUSSETZUNG für die projektbezogene Arbeit an „Il parnaso confuso“ (Gluck) und “Bastien und Bastienne“ (Mozart) im April und Mai.

6. Musikdramatische Darstellung

(KG 2) Wallnig
(musikalische Interpretation)

„Il parnaso confuso“ (Gluck)  
“Bastien und Bastienne“ (Mozart) 

Weiters wird der Besuch der Vortragreihe des Mozart-Opern Institutes „Von A wie Apollo bis Z wie Zauberflöte“ empfohlen. (siehe Veranstaltungen)


Lehrveranstaltungen WS 2008/09

 

1. Grundlagen vokaler Aufführungspraxis

(SE 2)   Wallnig, Rastbichler
jeweils Mittwoch 13.30 – 15.00, Zi 17

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2. Mozart und Salzburg

(EX 1)   Wallnig
vierstündige Führungen durch Salzburg
jeweils Samstag 10-14
(18. Oktober 2008 , 15. November 2008, 29. November 2008)

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3. Stilvergleiche Mozart "Le nozze di Figaro"

(VO1) Panagl, Wallnig

In Zusammenarbeit mit der PLUS unter LV-Nummer:  PLUS 901211, MOZ 060112

6 Termine Freitag, jeweils 16.00 - 18.00
voraussichtlich 10.10.; 17.10.; 31.10.; 7.11.; 12.12.; 9.1.2009
Ort: Mozarteum, Hannibaltrakt, Raum 1006

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4. Mozart und Tanz

(VU 1)   Malkiewicz

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5. Quellenarbeit

(PS) 1   Malkiewicz

Diese LV werden abwechselnd zwischen 14.00 und 16.00
Im Raum 1006 (fallweise auch Zi 17) und auch auf Exkursionsbasis auch außerhalb des Mozarteums abgehalten

10., 17., 31.10.2008
07., 14., 21., 28.11.2008
05., 19.12. 2008
09., 16., 23.01.2009

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Projektarbeit: WS 2008/2009: le nozze di figaro:

 

6. Musikdramatische Darstellung

(KG 4) Keckeis
(szenische Interpretation)

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7. Musikdramatische Darstellung

(KG 2) Wallnig
(musikalische Interpretation)

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Weiters wird der Besuch der Vortragreihe des Mozart-Opern Institutes „Von A wie Apollo bis Z wie Zauberflöte“ empfohlen. (siehe Veranstaltungen)

 

Zentrales Thema des WS 2008/09 „Le nozze di Figaro“

 

1. Grundlagen vokaler Aufführungspraxis

Grundlagen der Aufführungspraxis des 18. Jahrhunderts (Vorhaltslehre, Appoggiaturen,
Rezitative, Verzierungspraxis, portamento, Kadenzen, Tonarten, Dynamik, Tempo, Figuren- und Affektenlehre) werden auf  Basis der historischen Quellen des 18. Jahrhunderts praktisch erarbeitet

Die Lehrveranstaltung wird von Dr. Josef Wallnig (curriculum) zusammen mit ao.Prof. Otto Rastbichler abgehalten. Otto Rastbichler studierte an der Schola Cantorum Basilensis bei Kurt Widmer, und vertiefte das Wissen um barocke Gesangstechnik und Aufführungspraxis u.a. bei Nigel Rogers, Montserrat Figueras, René Jacobs, Emma Kirkby und Ernst Haefliger. Unter Alan Curtis und René Jacobs wirkte er in Barockopernproduktionen in Innsbruck, Venedig, Turin und Utrecht mit und unterrichtete als Gastdozent in Österreich, Italien und Slowenien. Am Mozarteum absolvierte Otto Rastbichler ein Schulmusikstudium.

Gastvortrag 15.10: "Figaro und die Kunst der Diskologie" Präsentation alter Figaro- Aufnahmen aus den Beständen des Staatliches Instituts für Musikforschung PK; Berlin
Dr. Martin Elste, Berlin, Musikinstrumenten-Museum

 

2. Mozart und Salzburg

Exkursion zu bekannten und wenig bekannten Orten Salzburgs, die in einem besonderen Verhältnis zu Mozart stehen, wobei neben Wolfgang Amadeus auch Constanze und dem Salzburg des frühen 19. Jahrhunderts  besonderes Interesse geschenkt wird. Das Salzburg von heute aus dem Blickwinkel des 18. und 19. Jahrhunderts kennenlernen!

 

3. Stilvergleiche Mozart "Le nozze di Figaro"

Analyse von Ton- und Bilddokumenten (CD, DVD) von Mozarts Oper "Le nozze di Figaro" bezüglich Wandlungen in der Ästhetik der Inszenierungsstile, der Tempodramaturgie, der vokalen wie auch der instrumentalen (orchestralen) Umsetzung der Partitur.

Oswald Panagl ist Ordinarius für Sprachwissenschaften an der Universität Salzburg, daneben kulturessayistisch und dramaturgisch tätig; seit 1989 Mitveranstalter der Salzburger Symposien für Musiktheater.
Das Mozarteum dankt Univ.Prof. Oswald Panangl, selbst ausgebildeter Sänger und „studierter Conte“, vertiefende und ergänzende Zusammenarbeit bei vielfältigen Projekte zwischen PLUS (Paris Lodron Universität Salzburg) und dem Mozarteum, vorwiegend der Musikwissenschaft.

Themen:(Auswahl)
Von der Geschichte über das Drama zur literarischen Vorlage Rollencharaktere und Stimmprofile-Programmatik und Pragmatik Paradigmen der Inszenierungsgeschichte- exemplarische szenische Interpretationen Paradigmen der musikalischen Aufführungsgeschichte- exemplarische musikalische Interpretationen.

4. Mozart und der Tanz

Themen: (Auswahl)
Tanzpraxis: Kontratanz, Menuett, Deutscher Tanz, Chaconne bei Mozart
Tanzszenen und ihre Deutungen (Don Giovanni; Le nozze di Figaro)
Tanzszenen in anderen Opere buffe
Exkursion ins Ton- und Filmarchiv der ISM: Tanzszenen in den Mozart-Opern
Don Giovanni und Fechten ( zusammen mit Frau Dipl.-Ing. Adrienne Kloss-Elthes)

Dr. phil. Michael Malkiewicz ist ausgewiesener Musikwissenschaftler mit besonderen Schwerpunkten Tanzforschung und Kastraten. Als praktizierender (Barock-)Geiger stellt er auch die Verbindung zur gegenwärtigen Aufführungspraxis her. Zahlreiche Lehrveranstaltungen (zusammen mit ao. Prof. Otto Rastbichler, Dr. Kubik und Margit Legler) haben diese Kompetenzen der Abt.5 und 6 zugeführt.


5. Quellenarbeit

Studien-Bibliothek der Universität Mozarteum (Führung: Manfred Kammerer) Garland Edition, Lexika, Zeitschriften, …

Exkursion: Festspielarchiv: Materialien zu einer Inszenierung, die vorher im Ton- Filmarchiv angesehen und analysiert wurde.

Bibliothek der Stiftung Mozarteum: frühes Aufführungs- und Studienmaterial zu Mozart-Opern
Mozarts Sänger, Rollenprofile und Privatleben


6.-7.  Projektarbeit

Produktion „Le nozze di Figaro“  29. und 30. Jänner 2009, Großes Studio
 
In Zusammenarbeit mit der Opernklasse und dem Orchester des Konservatoriums  St. Peterburg

Musikalische Leitung: Josef Wallnig/Arkadi Steinlucht
Szenische Leitung:  Hermann Keckeis
Bühnengestaltung:  Marouan Dib

Weitere Vorstellungen zwischen 1.und 11.Februar 09 (Konzertagentur Schlote) in Reinbek/Hamburg, Rüsselsheim, Wels, Steyr, Augsburg, Taufkirchen/München, Salzburg, Burghausen, Gmunden