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Salzburger Nachrichten
2006.04.19

Institut für Mozartopern 

THOMAS HÖDLMOSER

Active ImageDie Kunstuniversität Mozarteum richtet Spezialinstitute für Hochbegabte, für Alte und Neue Musik sowie für Mozartopern ein.

SALZBURG (SN). Mozart— Salzburg – Exzellenz: Diese drei Säulen sollen die Grundlage für die Weiterentwicklung der Kunstuniversität Mozarteum in den kommenden Jahren sein. Auf dieser Basis will das Mozarteum jetzt auch neue Spezialinstitute ein-richten und das Angebot für Studenten und Forscher ausdehnen.

Konkret sollen vier neue Institute eingerichtet werden. Geplant sind eigene Zentren für Alte und für Neue Musik. Die Hochbegabtenförderung soll ebenfalls in einem Institut zusammengefasst werden.
Ein spezielles Mozartopern-Institut wurde bereits im Februar eingerichtet. Dort werden künftig Vorträge und Workshops zu Mozart und seinen Opern organisiert. , Wir wollen auch auf die Schätze aufmerksam machen, die wir in Salzburg haben – wie Autographe und die Stiftung Mozarteum", sagt Josef Wallnig, Leiter der Abteilung für Musiktheater.

 Das neue Institut soll in Fragen des Mozart'schen Musiktheaters die zentrale Anlaufstelle an der Kunstuniversität werden. Wallnig: „Damit haben wir eine Drehscheibe für die wissenschaftlichen und künstlerischen Aktivitäten innerhalb des Hauses.”
Auch das bestehende „Studio für Hochbegabtenförderung” soll zu einem Institut aufgewertet werden. Derzeit wird dort 14 Schülern im Alter von 10 bis 17 Jahren eine Zusatzausbildung angeboten. „Schüler mit besonderen Begabungen werden dort besonders gefördert”, sagt Leiter Andreas Weber. Der Vorteil eines eigenen Instituts sei, dass es klare Zuständigkeiten und Ansprechpartner in allen Fragen der Hochbegabtenförderung gebe, sagt Weber.
 
(c) Mozart Opern Institut
2007-2010