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Josef Wallnig

Viva! MOZART — ein Fest, Festkultur in Salzburg

 ... ich wollte wünschen ich wäre bey ihnen, damit ich mit ihnen recht herumspringen könnte.

Wolfgang Mozart an Maria Anna Thekla 28. Februar 1778
 
Events und Feste

W1

Eröffnung des Hanagar 7 auf dem
Salzburger Flughafen, 22. August 2003.

 

22 August 2003: Für die Eröffnung des Hangar 7 am Salzburg Airporthatteder Performance- Künstler Hubert Lepka ein Flugtheater mit Menschen und Göttern« erdacht und entwickelt: Lichtkegel durchschneiden die Nacht, Flugzeuge bedrohen, verwirren, begeistern - das Zusammenspiel von Himmel und Erde, zwischen Mensch und Maschine wird zum Spektakel, dem sich niemand entziehen kann, Grandios, einmalig ein Event der Sonderklasse...

Allerheiligen/Allerseelen im Petersfriedhof: Fest der Toten, Fest der Lebenden für die Toten, im Kreislauf des Kirchenjahres durch Jahrhunderte, ja durch ein Jahrtausend unverändert in Tiefe und Sinngehalt Aus der Kirche von St. Peter ziehen sie aus, die Benediktinermönche der Abtei, zu den Gräbern der verstorbenen Brüder gehen nie, die Gebete sind so alt wie die Geschichte des Benediktinerordens selbst, die Kerzen an den Gräbern begleiten die Prozession, Ernst und Würde, das Gefühl des ewigen Kreislaufs von Sterben und Geboren werden, an den Gräbern jener vorbei, deren Namen heute noch mit der Geschichte Salzburgs durch die Jahrhunderte verbunden sind die Gruft der Familie Hagenauer, Mozarts Hausherren, die Grabstätte von Anna Maria Freiin von Sonnenburg, geborene Mozart, bekannt als „Nannerl“, das Grab des beliebten Hofsängers Giuseppe Tomaselli und des großen Mozart-Kenners, Mozarteums- und Festspielpräsidenten Bernhard Paumgartner, die Gruft von Hitlers Lieblingsbildhauer Josef Thorak und in allernächster Nähe die letzte Ruhestätte Santino Solaris, des Barockbaumeisters und Architekten des Salzburger Domes ...

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Josef Wallnig

Männliche und weibliche Musiksprache in Mozarts "Le nozze di Figaro"


Josef WallnigMan könnte die Frage nach "männlich und weiblich" in der Oper sehr simpel mit der Zuordnung des Tonmaterials zu den entsprechenden Stimmfächern beantworten. "Männlich" und "weiblich" scheint im vokalen Bereich scheinbar eine Funktion der Länge der Stimmbänder zu sein: bedient sich ein Mann durch Falsettieren der hohen Frauenstimmlage, so wird dies als parodistisch, ja komisch empfunden. Dass die musikalische Rhetorik ebensowenig geschlechtslos ist wie die Sprache selbst, wird jedoch als feingesponnenes Netz geschlechtsspezifischer Diskurstypen erst bei verschiedener Beleuchtung und vor verschiedenem Hintergrund sichtbar. Die Übernahme dieser Diskurstypen durch das jeweils andere Geschlecht ist hingegen weit entfernt von plumper Falsett-Parodie, und trägt affirmativ zur Verstärkung und Vertiefung des Systems an sich bei.
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Michael Malkiewicz

 „… wir machen gschwind ein tanzerl …“1

Zur Bedeutung des Tanzes in der Mozart-Zeit 2


AiDie Komposition von Tanzmusik begleitete Mozart sein Leben lang. Bereits von Kindesbeinen an war er auch ein begeisterter Tänzer. Am 1. September 1761 trat der erst fünfjährige „Wolfgangus Mozhart“ im Schuldrama „Sigismundus Hungariae Rex“ als Tänzer auf der Bühne der Universitätsaula auf.
Wie kommt es, dass Mozart schon so früh mit dem Tanz vertraut war? Zur Beantwortung dieser Frage ist es notwendig, einen Blick auf die Salzburger Tanzgeschichte zu werfen. Jeder große Fürstenhof hatte zur Erziehung der Adeligen einen Tanzmeister angestellt, wobei auch der fürsterzbischöfliche Hof zu Salzburg keine Ausnahme bildete. Als Leopold Mozart 1743 nach Salzburg kam, war Franz Gottlieb Spöckner seit einigen Jahren hier als Hoftanzmeister tätig. Die beiden waren miteinander befreundet, so dass Spöckner bei Leopold Mozarts Trauung mit Anna Maria Pertl im Salzburger Dom als Trauzeuge fungierte.
Zu einer guten bürgerlichen Erziehung gehörte auch der Tanz. Leopolds Tochter Maria Anna war zum Tanzunterricht bei Spöckner sicher in besten Händen, und auch Wolfgang wird wohl bald schon im Takt der Musik mitmarschiert sein. Das Rhythmustalent des kleinen Musikus erkennend, hat Spöckner Wolfgang wohl eingeladen, bei der alljährlich am Ende des Schuljahres stattfindenden Aufführung mitzuwirken. Somit fand Wolfgangs erster Bühnenauftritt nicht als Klavier spielendes Wunderkind, sondern als Tänzer bei einem Schuldrama statt.

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Josef Wallnig

"Die Bewegung unter allen Umständen genau zu treffen, erfordert lange Übung" (D.G Türk)

Josef WallnigÜberlegungen zur Temponahme von Mozarts "Don Giovanni”

Zwei meiner Lehrer blicken über meine Schulter, während ich diesen Artikel zu formulieren beginne: Hans Swarowsky, bei dem ich bis 1971 in Wien studierte, und Franco Ferrara, bei dem ich im darauffolgenden Jahr einen Dirigierperfektionskurs am Conservatorio Santa Cecilia in Rom besuchte: der eine auf die „Wahrung der Gestalt” bedacht, den formalen Kategorien der Musik aufs stärkste verbunden, der andere ein genialer Subjektivist, für den das eigene Tempoempfinden wichtiger war als beispielsweise die seiner Meinung nach „fragwürdigen” Metronome Beethovens. Ich trage die Schizophrenie zwischen diesen Anschauungen heute noch in mir, zwischen abgesichertem(?) System und überzeugender(?) subjektiver (Fehl)-Interpretation.

Verwandte Quelle: 
Ueber das Bedürfniss, Mozart's Hauptwerke unserer Zeit so
metronomisirt zu liefern wie der Meister selbst sie
ausführen liess. (19 Juni 1839)

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Josef Wallnig

"MIT ACCURATESSE IM GUSTO”1

Josef Wallnig

Mozarts Konzertarie „Non so d'onde viene” KV- 294 als Quelle zeitgenössischer Verzierungskunst

Ursprünglich hatte Mozart die Arie Non so d'onde viene dem Tenor Anton Raaff „zugedacht”, aber schon während der Komposition beschloss er, sie „accurat für die weberin (zu) machen” "indemm sie ganz für sie geschrieben und ihr past, wie ein kleid auf den leib"

Verwandte Quelle:
Johann Christian Bach: Non so d'onde viene

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Manfred Osten

Zwischen allen Stühlen

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Mozart und Goethe - Fußnoten zur Zeitgenossenschaft

Mozart und Goethe waren Zeitgenossen, doch kam Mozart ziemlich genau ein Menschenalter zu spät und sitzt deshalb bis heute zwischen allen Stühlen. Zwei unzeitgemäße Zeitgenossen - vielleicht ist dies das Geheimnis ihrer noch zu erkennenden Aktualität.

(Web-Bearbeitung nach der Quelle:AvH-Magazin 71/1998)

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Adriana De Feo

Johann Adolf Hasses Marc’Antonio e Cleopatra

 

Die Protagonisten – die ägyptische Königin Cleopatra und der römische Feldherr Marc’Antonio – durchleben ihre tragischen letzten Stunden nach der Flucht aus der Schlacht von Actium (Cleopatra verlässt das Schlachtfeld zuerst und Marc’Antonio folgt ihr aus Liebe). Abwechselnd bewegen sie Gefühle der Leidenschaft, Niedergeschlagenheit, Verzweiflung, Liebe und Hoffnung; schließlich wählen Sie den Freitod.
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Themen aus der Presse...

"Ein liebendes Selbstbewusstsein entwickeln”

Im Mai hat Barbara Bonney an der Universität Mozarteum eine „Masterclass” gehalten. Ab Herbst wird sie eine Gesangsklasse leiten

Reinhard Kriechbaum

Salzburger Nachrichten
Uni- Nachrichten
Samstag 2. Juni 2007

Active Image Das Gedränge war zeitweise groß im Kleinen Studio der Universität Mozarteum. Schließlich bie­tet sich eine Gelegenheit wie diese „Masterclass” nur selten — und profitieren konnten an diesen Tagen durchaus nicht nur jene Studentinnen und Studenten, die vorsangen und mit denen Barbara Bonney dann jeweils für zehn oder fünfzehn Minuten arbeitete.

 Da überraschte Frau Bon­ney die wissbegierigen jungen Zuhörer nicht nur einmal mit Fragen wie: „Wissen Sie ei­gentlich genug über Agenten oder die Steuer?" Solche Ba­sics, sagt sie, würden von jun­gen Künstlern oft unterschätzt: „Nehmt es ernst. Lernt, wie man Buchhaltung macht. Und sucht einen guten Steuerberater, damit es kein böses Erwachen gibt.”

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Achievement Report

Director: Univ. Prof. Dr. Josef Wallnig
Mai 2007

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Univ. Prof. Dr. Josef Wallnig

Förderungswürdige Ziele des Mozart-Opern Instituts

Schon innerhalb der wenigen Monate seit seiner Gründung (Februar 2006) konnte sich das Mozart- Opern Institut der Universität Mozarteum international so entscheidend profilieren, dass die Europäische Akademie für Wissenschaften und Künste das Institut unter seine besondere Patronanz stellte. Bei einem außerordentlich geglückten Debüt bei den Salzburger Festspielen 2006 zeigte ein junges Sängerensemble ebenso wie das dafür besonders vorbereitete Studenten-Orchester des Mozarteums, welch grundlegendes Wissen und Können die jungen Künstlerinnen und Künstler im Mozart- Opern Institut erworben hatten. Die internationale Presse feierte einhellig die Aufführungen von Mozarts ersten Opern „Apollo et Hyacinthus“ wie auch „Die Schuldigkeit des Ersten Gebots“ in der Inszenierung von John Dew und unter der musikalischen Leitung von Josef Wallnig, dem Gründer des Mozart- Opern Instituts und Professor für Operninterpretation am Mozarteum.

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Themen aus der Presse...

 Mozart auf dem Theater

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Salzburger Nachrichten
24.05.2007 

Nach der spektakulären und auch umstrittenen Neugestaltung der Wohnung in Mozarts Geburtshaus durch den amerikanischen Bühnenmagier Robert Wilson folgte nun, weniger theatralisch nach außen hin, die Adaptierung des 2. Stocks des Mozart-Museums in der Getreidegasse. Dort geht es um den Kernbereich von Mozarts Schaffen: das Theater.

Zum ersten Mal hat Thomas Wizany, im "Nebenberuf" SN-Karikaturist, eine Ausstellungsarchitektur gestaltet. In den drei Räumen mussten sowohl Bühnenbildmodelle als auch "Flachware" wie Theaterzettel oder Skizzen ansprechend und anschaulich untergebracht werden.

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(c) Mozart Opern Institut
2007-2014