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Der neue Merker
12.2011

Zum Salzburger Bericht über "Xangschul" im Novemberheft:
Interview mit Prof. JOSEF WALLNIG

UNIVERSITÄT MOZARTEUM / XANGSCHUL

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Nicht zappeln, nicht grapschen

UNIVERSITÄT MOZARTEUM / XANGSCHUL

Drehpunkt Kultur
14.10.2011

 

Eine Kulturgeschichte des Gesangsunterrichts erzählt das „Mozart Opern Institut“ in der liebenswürdig heiteren und informativen Produktion „Xangschul“. Schon immer waren Gesangseleven nicht der gleichen Meinung wie ihre Lehrer.
Von Heidemarie Klabacher

Wenn der Herr Professor gar der Dienstgeber ist und die - unwillige - Schülerin die Köchin, ist es natürlich besonders pikant: Mit einer Szene aus der Oper „Der Kapellmeister“ von Ferdinando Paer (1771-1839) haben Josef Wallnig und Studierende des Mozart Opern Instituts den Einblick in die Geschichte des Gesangsunterrichts eröffnet: Eine virtuose Szene, die den beiden Solisten gesangstechnisch so einiges abverlangt: Sie soll lieben und leiden wie Cleopatra - schwierigste Koloraturen trällernd - dieweil sie viel lieber ihren Teig fertig rühren würde. Aber ihre Stimme rührt das Herz des Professors ebenso wie ihre Torten und Ragouts… Anna Katharina Landgraf und Franziskus Schachreiter brillieren als Köchin Gertrud und Kapellmeister Barnabé.

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Mozart aus dem Mozarteum

Salzburger Nachrichten
07.12.2009

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Jedermann ist Idomeneo

DrehPunktKultur

11/04/11 Was tut ein abgedankter König? Taten aus der Pension sind meist nicht überliefert. Im Falle von Idomeneo, Ex-Re di Creta, ist die Sache klar: Zusammen mit den andern alten Männern wird er im Inselcafé sitzen, das Kompoloi durch die Finger perlen lassen und Ouzo trinken. Die Jungen - Idamante und Ilia - bleiben auf der zerbeulten Krone sitzen. Regisseur Eike Gramss und die jungen Ausführenden des Mozarteums liefern im Großen Studio  einen fulminanten „Idomeneo“.

Von Heidemarie Klabacher

In Bodennähe sanft wiegend, sind die blauen Leuchtstoffröhren im Bühnenhintergrund die säuselnden Wellen am Gestade Kretas. Wogen sie heftig über mehrere Meter auf und ab, ist Sturm angesagt. Die Sache ist noch dazu stabil gebaut: Ein paar Tänzer hängen dran und werden von den haushohen Wellen als erschöpfte Schiffbrüchige an den Strand gespült. In Gelb verbreiten besagte Leuchtstoffröhren das ungesunde Flair der Seuche, die das Volk - sofern noch nicht um Seeungeheuer gefressen - weiter dahinrafft. In Rot stehen sie für Emotion. Diese sind freilich ein Privileg der höhern Klassen. Wenn der Königsberater Arbace seine berührende große Arie singt, dabei aber angeekelt zwischen den Siechen herumstakst und nach versehentlicher Berührung mit spitzen Fingern zum Taschentuch greift, ist das ein kritischeres Rollenporträt als man je erlebt hat.

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Mitteilung der Internationalen Gluck-Gesellschaft


Il Parnaso confuso in Salzburg

Eine äußerst erfreuliche Wiederbegegnung mit Glucks Il Parnaso confuso gab es im Dezember des Vorjahrs für die Mitglieder der IGG, die im Rahmen ihrer Salzburger Jahreshauptversammlung im Marmorsaal Schlosses Mirabell Gelegenheit hatten, einer Aufführung jener "azione teatrale" zu besuchen, die der Komponist bekanntlich 1765 gemeinsam mit Pietro Metastasio für die Hochzeit von Erzherzog Joseph (dem nachmaligen Kaiser Joseph II.) mit Maria Josepha von Bayern geschrieben hatte...


Zur Mitteilung
 

Salzburger (Uni-)Nachrichten
2010.10.09

Salzburgs „Mister Oper“

Im Rahmen eines Festaktes in der Salzburger Residenz wird Landeshauptfrau Gabi Burgstaller am 19. Oktober das Österreichische Ehrenkreuz fürWissenschaft und Kunst 1. Klasse an Mozarteum-Professor JosefWallnig überreichen.

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Newsletter (Uni Mozarteum), März 2010

Ein vergnüglicher Abend auf dem Mozartball

Tanz, Speis, Trank und Spiel

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Zum Genuss von Hirschschnitzel und Mandelmilchsulz dominierte auf dem ersten Mozartball der Universität Mozarteum das Flair des 18. Jahrhunderts. Das Mozart-Opern Institut und das Institut für Alte Musik hatten am 16. Jänner im Solitär zu Tanz, Speis, Trank und Spiel geladen. Auf die Polonaise zur Eröffnung folgten Walzer und deutsche Tänze, zu welchen die zahlreichen Besucher das Tanzbein schwangen. Dazwischen konnten die Ballgäste dem Glücksspiel frönen – mit Rainer Buland vom Institut für Spielforschung als Spielmeister. Ob die Idee des Mozartballs im nächsten Jahr eine Fortsetzung finden wird, ließ Organisator Josef Wallnig offen: „Es war ein Pilotprojekt, auf das ich in der Folge noch häufig positiv angesprochen wurde. Ich wäre froh, wenn es etwas in dieser Art wieder geben würde."

 
DrehPunktKultur
07.12.2009

IL PARNASO CONFUSO

Den Musen geht die Kreativität aus
Das Mozart-Operninstitut der Universität Mozarteum zeigt im Marmorsaal des Schlosses Mirabell die Kammeroper "Il Parnaso confuso" von Gluck.
Von Horst Reischenböck

07/12/09 Habsburger-Kinder hatten hochwertigsten Unterricht, gerade auf musisch-musikalischem Gebiet. Kein Wunder, dass aus der Familie ein Kleeblatt veritabler Komponisten kam. - Christoph Willibald Gluck hatte Kaiserin Maria Theresias Herz mit "Le Cinesi" im Schlosshof von Schönbrunn betört, und er war zum Musiklehrer der Kaiserkinder ernannt worden. Im Wissen um das künstlerische Potenzial schuf er 1765 für vier der Schwestern ein "Operchen", bestehend aus dreiteiliger Sinfonia, einem halben Dutzend von Arien plus einem alle Beteiligte vereinenden Quartettfinale.

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INTHEGA-Preis für Figaro-Produktion des Mozarteums

Erfolgreiche Tournee mit der Konzertagentur Schlote
 
 
 Unter den Preisen, welche die Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen (INTHEGA) alljährlich für die besten Aufführungen vergibt, scheint heuer auch eine Produktion des Mozart-Opern Institutes der Universität Mozarteum auf. „Le nozze di Figaro" landete im Ranking nach einer Tournee in Kooperation mit der Konzertagentur Schlote auf dem dritten Platz. „Mit nur sieben Aufführungen bei über hundert Konkurrenzproduktionen auf den dritten Platz zu kommen, verdient ein besonderes Lob und Gratulation. Für mich ist die Studentenaufführung sogar der heimliche Sieger", betonte Joachim Schlote im Drehpunktkultur-Interview und fügte hinzu: „Wir hoffen, die Zusammenarbeit mit der Universität Mozarteum, mit der ,Entführung aus dem Serail' im Herbst 2010 fortsetzen zu können."
 
SALZBURGER UNI-NACHRICHTEN
10. 10. 2009
THOMAS MANHART

75 Minuten Don Giovanni


Kooperation mit China: Studierende und Lehrende des Mozart-Opern-Institutes als „Kulturbotschafter“ beim internationalen Jugendfestival in Peking

Für Ruhm und Ehre – und die kulturelle Völkerverständigung – muss man bisweilen einige Entbehrungen in Kauf nehmen. Diese Erfahrung machte im Sommer auch eine hoch qualifizierte Künstlergruppe des Mozart- Opern-Instituts (MOI), die auf Einladung des chinesischen Kultusministeriums zum Internationalen Jugendfestival in Peking gereist war.
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drehpunktkultur
30.01.09

Farbe und Stimme bekennen

„Die Hochzeit des Figaro“ hatte am Donnerstag (29.1.) im Großen Studio bejubelte Premiere. Nach einer Aufführung der Parallel-Besetzung heute Freitag (30.1.) geht es mit der Konzertdirektion Schlote auf Österreich- und Deutschland-Tournee.
Von Heidemarie Klabacher

30/01/09 Das Publikum in Rüsselsheim, Wels, Steyer oder Augsburg kann sich auf eine sehr elegante fein gearbeitete Inszenierung - und auf ein viel versprechendes Mozart-Ensemble freuen. Die Produktion wird von der Konzertdirektion Schlote und in zwei Besetzungen auf Tournee geschickten: Insgesamt 13 Aufführungen (inklusive Premiere und drei weiteren Terminen in Salzburg) stehen auf dem Reiseplan.

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Fachzeitschrift "Der neue Merker"
Ausgabe: März 2009
Ferdinand Rudolf Dreyer

Zeitschrift Homepage

LE NOZZE DI FIGARO

Universität  Mozarteum ,  9.2.2009
1953 hieß die Universität Mozarteum  „Akademie f. Musik und darstellende Kunst“ , ab 1970 Hochschule, 1979 Übersiedlung  vom „Alten Mozarteum“ (Stammhaus) in den adaptierten Primogeniturpalast des Paris Lodron, wurde aber wegen baulicher Mängel 1998 geschlossen. Seit 1993 heißt sie „Universität  Mozarteum“, 2006  Eröffnung des jetzigen Gebäudes mit einem  300 (Opern) bzw. 420 (Konzert) fassenden Saal, genannt STUDIO. Die lange Tradition dieser kostenlos zugängigen Studentenaufführungen habe ich oft genossen. Dr. Geza Rech,  Regisseur im Marionettentheater, Mozartkenner und Verfasser interessanter Bücher, inszenierte alle großen Mozartopern , unter anderem 1952 Cosi fan tutte mit Michael Roider , heute Mitglied der Wiener Staatsoper, als Ferrando

Hier sollen und können sich junge Sängerinnen und Sänger – Studierende und Absolventen- bewähren, ihnen gebührt also der Vortritt und das Hauptaugenmerk: Die attraktive Contessa  (mit der faszinierenden Kim Novak- Hitchcockfrisur) Manuela Dumfart wurde vom Regisseur quasi „versetzt“, indem sie sich die längste Zeit nicht setzen durfte. Die Partie verlangt einen starken Ton mit ausgeprägtem Legato. Die große Arie wurde so zur –schönen, sehr musikalischen – konzertanten Darstellung. Immer nur stehen und gehen! Ich hätte beim Regisseur reklamiert, weil sich diese einseitige Körperspannung nachteilig auf das Singen auswirkt. Trotzdem bewältigte sie die Partie, bei  der schon große Kolleginnen  (GÜDEN!) ins Schwitzen kamen,  tadellos. Susannas (Karolína Plicková) schwarzes Dienstbotenkleid mit ebenso schwarzen Strümpfen und Schuhen benachteiligte seine Trägerin optisch drei Akte lang.  (Witwe Susanna?) Aber sie ließ mit ihrer schönen, warmen Stimme so viele Farben leuchten, die das wieder aufwogen!
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Drehpunkt Kultur
2008.04.28 

Gute Kontakte nach Litauen

Sample ImageUniv.Prof. Josef Wallnig, Leiter der Abteilung für Musiktheater und des Instituts für Mozart Opern Interpretation an der Universität Mozarteum, hat kürzlich die Ehrendoktorwürde der Akademie für Musik und Theater im litauischen Vilnius entgegen genommen.


28/04/08 Genau zehn Jahre ist es her, dass Josef Wallnig vom damaligen Österreichischen Botschafter Florian Haug im Rahmen eines Erasmus-Projekts erstmals nach Litauen vermittelt worden war. Auf die Erarbeitung der „Zauberflöte“ folgten drei weitere Kurse Wallnigs an der Partneruniversität des Mozarteums, einer davon sogar für die ganze Akademie. „Das war eine besondere Ehre“, erinnert sich Josef Wallnig.

 

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Drehpunkt Kultur
30.03.2008 

Bach und juristische "Urtexte"

Notgedrungen müssen sich auch ausübende Künstler mit Fragen des Kulturmanagements auseinandersetzen. Im Solitär erfahren am Montag (31.3.) Studierende und andere Interessierte Grundlegendes zum Thema.
Von Gottfried Franz Kasparek

30/03/08 Mit der Veranstaltung am 31. März wollen die Initiatoren "Bewusstsein schaffen für die Notwendigkeit von Kulturmanagement, zumindest Anstöße geben". Natürlich kann man Kunst an sich nicht evaluieren, aber sehr wohl die Lehre und die Vermarktung. Von letzterer sollte jeder, der sich nicht bloß als „Nur-Künstler“ sieht – und wer kann das schon -, etwas verstehen.

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Drehpunkt Kultur
09/01/08

"Rezitativ ist eine feine Malerei"

 

Die Mezzosopranistin Angelika Kirchschlager gab drei Tage lang unter dem Motto "Wort-Ton-Geste-Aktion" einen Kurs an der Universität Mozarteum. Es ging speziell um die Rezitativgestaltung in Mozarts Opern.

Von Nathalie Vinzent

"Sie müssen Spaß an der Ensemblearbeit zeigen, zeigen Sie Farben, sprechen Sie deutlich, spüren Sie die Tempoänderung im Rezitativ, … ich mache nur Vorschläge, Sie können machen wie Sie es wollen, aber Sie müssen etwas machen, … ich muss jedes Wort verstehen können, haben Sie Mut!" Angelika Kirschlager steht den Schützlingen tatkräftig zur Seite.

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Kurier Wien
2007.07.07


Himmel & Hölle 

Weltstar Angelika Kirschschlager hat sich keiner Turbutenz des Alltags mit Kind, Kunst und Liebe verwehrt. Jetzt wurde sie Kammersängerin und Mazarteum-Professorin. Ein Lebensabschnitt. Sie wird leiser.

von Ro Raftl

„Frau Kammersängerin, Frau Professor! Seltsam. Plötzlich bin ich so erhaben und anonym.” Der wuschelköpfige Weltstar im T-Shirt lacht gegen untertänige Gratulationen an: „Ich hab mir deshalb einen Hometrainer gekauft. Es ist ein Lebensabschnitt,” Angelika Kirchschlager, in Wien wohnender Salzburger Mezzosopran, dessen süße, klare, kraftvolle Stimme Zuhörer und Kritiker verzückt, wird am 24. November 42. „Man muss akzeptieren, dass man bei den 40- bis 50-Jährigen steht. Das ist jetzt mein Platz. Plötzlich macht's wusch! Man altert tatsächlich in Schüben. Ich hab das gar nicht mitgekriegt.” Doch Melancholie ist fehl am Platz. Von Alter ist da nix zu sehen: Sie sieht glänzendhäutig appetitlich aus. Saftig, mädchenhaft, belebt von sprechenden Augen im Wechselspiel von Ernst und Witz. „Trotzdem muss man das verarbeiten”, kontert sie. „Es schön finden. Sich sagen, du schaust einfach in die falschen Schaufenster. In den Teenieladen pimkie brauchst gar nimmer reingehen.”

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Salzburger Nachrichten
2007.06.23

Ein Opernstar kehrt zurück

 Angelika-kirchschlager

Bild-SN/ROBERT RATZER

Sie war Kuchenmädchen, Plattenverkäuferin und Schlagzeugerin. Heute ist Angelika Kirchschlager weltweit gefragte Sängerin.

THOMAS HÖDLMOSER

SALZBURG (SN). Wäre sie nicht mit einer wunderbaren Stimme gesegnet,würde Angelika Kirchschlager heute vielleicht bei den Wiener Philharmonikern trommeln und jedes Jahr vor einem Millionenpublikum den Radetzky-Marsch „einschlagen”. Ein Mitglied der Philharmoniker hatte Kirchschlager für dieses Instrument begeistert, als sie in ihrer Jugend im Musikhaus Katholnigg in Salzburg Schallplatten verkaufte.

Kirchschlager schaffte auch prompt die Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule Wien und studierte drei Jahre Schlagzeug. Letztlich interessierte sie sich aber doch mehr für ihre Stimme. Heute ist Kirchschlager eine der meistgefragten Mezzosopranistinnen.

Seit wenigen Tagen ist die 41-Jährige überdies „Kammersängerin” der Wiener Staatsoper und „Frau Professor” am Mozarteum. Dort wolle sie als Gastprofessorin künftig eine „Marktlücke füllen”, sagt Kirchschlager. „Ich möchte vermitteln, dass es auf mehr ankommt als nur auf das Singen. Man singt, um etwas zu sagen.”
 

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Drehpunkt Kultur
2007.05.19

 Sofort engagieren!

Sample ImageSo machen’s leider nicht alle! Die Premiere von Mozarts „Così fan tutte“ der Abteilung Musiktheater an der Universität Mozarteum am Montag (18. 6.) war nicht nur ein beachtliches sondern ein bemerkenswerten Ereignis.

Von Horst Reischenböck

19/06/07 Dank der Vorarbeit von Annelie Gahl und Josef Wallnig, dem Dirigenten der Aufführung, geriert allein schon das, was aus dem Graben im Großen Studio tönte, perfekt in der Abmischung zur Freude jedes Mozartfans. Da jetzige Rektorat brachte erstmals die Zusammenarbeit mit dem Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium, wo jugendliche Spitzenkönner auf gepflegten Interpretationsstil eingeschworen wurden.

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SVZ Salzburger Volkszeitung
2007.06.20

Bezaubernde „Così” im Mozarteum

Nach der Mozart'schen Operngesamtpackung 2006 war eine Pause vonnöten. Die beendete am Montag das Mozarteum, Gesangsstudenten weihten das Große Studio mit einer bezaubernden „Così fan tutte"ein. 

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Salzburger Nachrichten
2007.06.16

Ein Star kehrt an das Mozarteum zurück

SNAngelika Kirchschlager kehrt als Professorin an das Mozarteum zurück. An der Kunstuniversität herrscht allerorts Aufbruchsstimmung. 

THOMAS HÖDLMOSER

SALZBURG (SN). An ihren neuen Titel muss sich Angelika Kirchschlager erst gewöhnen. „Das höre ich heute zum ersten Mal”, sagte die Mezzosopranistin am Freitag, als sie im Mozarteum als „Frau Professor” begrüßt wurde.
Kirchschlager ist „mit einem Rucksack an Erfahrungen”, wie sie sagt, an das Mozarteum zu-rückgekehrt - jene Universität, an der sie am Beginn ihrer Lauf-bahn Klavierunterricht genommen hatte. Ab sofort ist die gebürtige Salzburgerin Gastprofessorin für Gesang.

Kenner beschreiben Kirchschlager als Motivationskünstlerin. Von ihrem Erfahrungsschatz soll künftig der Sängernach
wuchs profitieren. Als klassische Gesangslehrerin sieht sich Kirchschlager nicht. „Mein Unterrichtsfach heißt: Selbstvertrauen, Mut fassen, sich selbst überwinden, atmen.”

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Drehpunkt Kultur
2007.06.15

Unkompliziertheit auf höchstem Niveau

sm

Die Mezzo-Sopranistin Angelika Kirchschlager erhielt eine zweijährige Gastprofessur an der Universität Mozarteum, die vom Land Salzburg finanziert wird. Vermitteln will sie vor allem „Motivation und Selbstbewusstsein“.

 

Von Heidemarie Klabacher

 Es sei für sie eine große Freude, „mit einem Rucksack voll Erfahrungen“ zurück zu kommen, sagte die Mezzo-Sopranistin Angelika Kirchschlager heute Freitag (15.6.). Mit der der Universität Mozarteum verbänden sie „viele Erinnerungen".

Sie werde nicht „Stimmbildung“ oder „Opern-Arien-Interpretation“ unterrichten, sondern das, was sie am besten könne: „Motivation“. Es gebe viele Dinge im Sängerleben, für die es keine Unterrichtsfächer gibt, „die aber dem Sänger das Leben leichter machen“. Viele gute junge Leute hätten Angst vor dem Auftritt: „Die Entscheidung, ob man auf der Bühne stehen will, muss man vorher treffen.“ Man denke als Sänger zu viel an die „perfekte Technik“, sagt Angelika Kirchschlager.

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SVZ Salzburger Volkszeitung
2007.06.16

Unterrichtsfach Selbstvertrauen: Kirchschlager am Mozarteum


Großer Vokalglanz umhüllt derzeit das Mozarteum. Die gefeierte Mezzosopranistin Angelika Kirchschlager ist in ihre Heimatstadt Salzburg zurückgekehrt, um als Gastprofessorin ihre Erfahrung an die jungen Sängerinnen der Universität weiterzugeben.
Kirchschlager will sich dabei nicht für eine der beiden Gattungen Lied oder Oper entscheiden. „Ich will vielmehr unterrichten, was ich am besten kann: Motivation”, erläuterte Kirchschlager gestern.

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Die Krone
Samstag, 16. Juni 2007

Landeshauptfrau Burgstaller konnte Anelika Kirchschlager     zwei Jahre für das Mozarteum gewinnen

seVon Wolfgang Weber

Weltstar der Opernbühne wird Professorin
Einen Star als Professor - welcher Student würde sich das nicht wünschen! Am Mozarteum passiert's: Opern­sängerin Angelika Kirchschlager, in Salzburg-Lehen aufgewachsen und längst ein Weltstar, wird zwei Jahre lang am Mozarteum unterrichten. Landeshauptfrau Gabi Burg­staller hat den Super-Star nach Salzburg „heimgeholt.”

Der Star hat selbst einst am Mozarteum gelernt: „Nur komm' ich mit einem Rucksack an Erfahrungen zurück”, so die sympathische Sängerin zur „Salzburg Krone”: „Vor allem möchte ich Motivation, Selbstvertrauen und Atem-Technik den jungen Sängern weitergben.”

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Der Standard
2007.06.15

Angelika Kirchschlager wird Gastprofessorin am Mozarteum

Der Salzburger Sängerin sollen weitere namhafte Bestellungen folgen

Salzburg - Die Salzburger Sängerin Angelika Kirchschlager kehrt als Gastprofessorin an "ihre" Musik-Universität
zurück - vier mal vier Tage pro Jahr wird sie junge Sänger verschiedener Stimmlagen am Mozarteum in Salzburg
unterrichten. Finanziert wird diese Gastprofessur durch eine Sondersubvention des Landes, Landeshauptfrau
Gabi Burgstaller kündigte weitere Unterstützung zur Bestellung von namhaften Gastprofessoren an.

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Salzburger Landeskorrespondenz 15 Juni 2007 Nr.125

Salzburg holt seinen Weltstar ans Mozarteum zurück 

Burgstaller gewann Angelika Kirchschlager für eine zweijährige Gastprofessur, die vom Land finanziert wird.

(LK) "Es ist eine ganz besondere Auszeichnung für Salzburg, dass wir Frau Angelika Kirch­schlager für das Mozarteum gewinnen konnten. Ihr Können und ihr Weltruhm sind Garant für eine Stärkung der Ausbildung am Mozarteum." Das Land Salzburg bekräftige mit der Gastpro­fessur seine Unterstützung und Wertschätzung für das Salzburger Mozarteum. Ingesamt unter­stützt das Land das Mozarteum mit 250.000 Euro, aus dieser Summe speist sich auch die Pro­fessur. Dies erklärte heute, Freitag, 15. Juni, Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller bei einem Informationsgespräch mit der Künstlerin sowie mit Rektor Univ.-Prof. Reinhart von Gutzeit und Univ.-Prof. Dr. Josef Wallnig, Leiter der Abteilung für Musiktheater und des Mozart-Opern-Instituts am Mozarteum, und in Gegenwart der am Meisterkurs teilnehmenden Studenten.

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Drehpunkt Kultur
2007.05.07

So machen's eben nicht alle

Mozarts "Cosi fan tutte" entwickelt sich für die Opernschule der Universität Mozarteum zum Dauerbrenner. Nun gibt es für eine Aufführungsserie in Salzburg gar eine Kooperation mit dem Moskauer Tschaikowsky- Konservatorium.


Von Reinhard Kriechbaum
15/06/07 2005 war diese Inszenierung von Mozarts Oper schon mal zu sehen, im Herbst des Mozartjahr 2006 gastierte man damit in der Schweiz, in Deutschland und Österreich - und nun also Aufführungen am 18., 19. und 20. Juni jeweils um 19 Uhr im Großen Studio.

"Das kann man 'armes Theater' nennen, aber der szenische Gesamteindruck ist ein erstaunlich reichhaltiger. Es ist erfrischend, in einer Zeit der ausgeklügelten Regiekonzepte und Bühnenbilder wieder einmal zu sehen, mit welch schlichten Mitteln man gutes Musiktheater machen kann." So lobte DrehPunktKultur-Kritiker Gottfried Franz Kasparek im Dezember 2005 die Opernschul-Premiere von "Cosi fan tutte" in der Regie von Hermann Keckeis.

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Salzburger Nachrichten
Uni- Nachrichten
Samstag 2. Juni 2007

  So machen´s eben nicht alle

Mozarts Oper „Così fan tutte” entwickelt sich für die Opernschule der Universität Mozarteum zum erfolgreichen Dauerbrenner.

 

REINHARD KRIECHBAUM

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Das kann man "armes Theater" nennen, aber der szenische Gesamteindruck ist ein erstaunlich reichhaltiger. Es ist erfrischend, in einer Zeit der ausgeklügelten Regie­konzepte und Bühnenbilder wieder einmal zu sehen, mit welch schlichten Mitteln man gutes Musiktheater machen kann." So lobte DrehPunktKultur-Kritiker Gottfried Franz Kasparek im Dezember 2005 die Opernschul-Premie­re von „Così fan tutte” in der Regie von Hermann Keckeis.

Im Juni gibt es nun erst­mals eine Kooperation zwi­schen Universität Mozarteum und Tschaikowsky-Konserva­torium: 32 Moskauer Studen­ten von dort werden für die Aufführungen im Großen Studio das Orchester bilden.

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Drehpunkt Kultur
2007.05.15

Dem sicheren Liebestod entgegen

Aus einem der hinteren Regale der Musikgeschichts-Bibliothek: Johann Adolf Hasses Serenata "Marc'Antonio e Cleopatra" wurde von der Universität Mozarteum in der Kollegienkirche wiedererweckt.

Von Reinhard Kriechbaum

15/05/07 Eine "Serenata" nach italienischem Verständnis im Hochbarock: Das war Fortsetzung der Opera seria mit anderen, bescheideneren Mitteln. Wohnzimmer-Oper für Adelige, die sich so etwas leisten konnten und wollten. Keine bescheidene Uraufführungsbesetzung im Neapel des Jahres 1725 für Hasses "Marc'Antonio e Cleopatra"! Immerhin sang der damals zwanzigjährige und schon hochberühmte Kastrat Farinelli die weibliche Hauptrolle.

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Reise ins 18. Jahrhundert
Kurier  2007.03.11
VON BRIGITTE KIRCHGATTERER

Opernspiel wie zu Mozarts Zeiten

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 Wie wurde damals aufgeführt, wie die Noten gelesen, wie beleuchtet? Ein Institut beschäftigt sich rein mit Mozarts Opern.

 
Salzburg ist und bleibt einfach die Mozartstadt. An allen Ecken und Enden stolpert man unweigerlich über Spuren des Musikgenies. Und nichts ist daher nahe liegender als ein eigenes Uni-Institut zu gründen, das sich nur mit Mozarts Opern, deren Aufführungspraxis und der Zeit, in der sie entstanden sind beschäftigt.

Vor genau einem Jahr wurde das MOI, das Mozart Opern Institut gegründet. Leiter davon ist Mozart-Fan Josef Wallnig, der zugibt „für Mozart zu brennen”. Wallnig versucht seinen Studenten einen Blick auf die Wurzeln Mozarts anzubieten. „Das bedeutet nicht, dass ich den Standpunkt vertrete, dass die Stücke museal umgesetzt werden. Wenn bei 'Così fan tutte' von Peter Sellars die Füße auf den Cafehaustisch gelegt werden ist das auch okay. Aber dieser Blick zurück schafft Verständnis bevor man etwas Modernes daraus macht”, erklärt Wallnig.

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Musik  Kritiken, Drehpunktkultur Salzburg
VON MICHAEL MALKIEWICZ

Gegen die Veloziferung der Welt


Manfred Osten sprach am Montag (20.11.) im neuen Mozart-Opern Institut der Universität Mozarteum über Faust und Don Giovanni.

23/11/06 Langsam aber sicher gewinnt das von Josef Wallnig ins Leben gerufene und am 15. Februar 2006 offiziell gegründete „Mozart-Opern Institut” an Kontur. Manfred Osten, Humorist, Schriftsteller, Musiker, Rechtsgelehrter und viele Jahre lang Generalsekretär der Humboldt-Stiftung brachte in dem Vortrag "Faust - eine Oper von Mozart?" Licht in Don Giovannis dunkle Welt.

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UniArt 2006.11
 | NEWS


Lions Club Salzburg... fördert Mozart-Opern Institut


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v.li. Dr. Josef Wallnig und Rektor Reinhart von Gutzeit
mit Präsident Dr. Egon Alzner, Dr. Gernot Zieser,
umringt von den Ausführenden des Abends.
Das Mozart-Opern Institut der Universität Mozarteum erhielt durch den Lions Club Salzburg eine Förderung in der Höhe von 15.000 Euro. Der Betrag stammt aus dem Reinerlös des Benefizkonzerts „Figaros Polterabend“ zum 50-jährigen Bestehen des Salzburger Lions Clubs im April dieses Jahres. An diesem Abend präsentierten Studierende der Opernklasse und des Mozart-Opern Instituts Ausschnitte aus Mozarts Oper „Le nozze di Figaro“ in der Neuen Residenz mit großen Erfolg.

Am 10. Oktober fand im Rahmen eines Festkonzerts im Solitär des Neuen Mozarteums die Übergabe der Spende durch den Präsidenten des Lions Clubs Salzburg, Dr. Egon Alzner, statt.

Zu diesem Anlass bot das Mozart-Opern Institut Szenen aus „Cosí fan tutte“.

 

Salzburger Nachrichten
2006.08.28

Zierlich und bodenständig

06.08.28 SN_Apollo Festspiele „Apollo et Hyacinthus und „Die Schuldigkeit des ersten Gebots” wurden in der Aula zu einem historischen und einem volkstümlichen Theaterspektakel.

KARL HARB

SALZBURG (SN). Von einer derart üp­pigen Aufführung wird die Kunst­universität Mozarteum in Zukunft wohl nur mehr träumen können. Mit Hilfe der Salzburger Festspiele wurde in die renovierte Aula der Universität für drei Aufführungen — Premiere war am Freitag — ein ech­tes, altes Theater eingebaut. Es soll­te die Illusion eines Damals sugge­rieren. Dankenswerterweise ersetz­te man die Kerzen an der Rampe und an den beiden Lüstern doch durch elektrisches Licht und auch Fluchtwegschilder dürften 1767 an­ders ausgesehen haben. Scheinwer­fer auf Beleuchterbrücken sind abwechslungsreicher fort .„Die  Schuldigkeit des ersten Gebots” ist der erhaltene erste Teil eines  mora­lisierenden Jesuitentheaters in Ge­stalt eines herzhaften Stegreifspiels. Nach Art von Votivbildern wurde ein süddeutsch-fröhliches Spekta­kel mit roten Teufeln (die auch im Publikum herumgeistern), bäuerli­chen Typen und Allegorien im Kleid naiver Volksfrömmigkeit in Szene gesetzt. Zwischen den übergroßen Gesetzestafeln des Moses und vor wie im Straßentheater aufgezoge­nen Prospekten (Ausstattung: Heinz Balthes und José-Manuel Vázquez) spielte sich Buntes ab.

 

 

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Die Presse
2006.08.28

KRITIK: SALZBURGER FESTSPIELE

Kampf um die Seele des lauen Alpenland-Christen

 

Aus Mozarts Kindheit: „Apollo und Hyazinthus” als Museumsstück, „Die Schuldigkeit des ersten Gebots” als derb-rustikale Posse.

VON WALTER WEIDRINGER

06.08.28diepresse

 „Mozart 22”, diesem Salzburger Weltrekord eignet ja etwas unverblümt Sportives: Die lexikalische Aufzählung seiner musikdra­matischen Werke war noch nie da und wird wohl auch nicht zu überbieten sein, ohne dass man verdienten Hohn auf sich zöge — indem man sie beispielsweise in 50 Jahren rund um die Uhr ohne Pause spielte. Mozart, der Olympier: ein Anlass besonders für logistische und körperliche Spitzenleistun­gen. Doch schwingt bei alledem mit: Ein Gutteil des künstlerischen Werts dieses Vor­habens erschöpft sich in der Möglichkeit, einen (annähernd) integralen Blick auf das Bühnenschaffen werfen zu können.
 Wie tief der gleichzeitig dringen kann, welches Potenzial gerade auf die weniger bekannten Frühwerke verwendet wird, ist nicht die Hauptsache. Stattdessen zählt der olympische Gedanke vom Dabeisein. Das gilt sowohl für die Stücke, als auch für Inter­preten und Publikum. So gesehen selbst schuld, wer sich Medaillenhoffnungen ge­macht hatte angesichts der Koproduktion mit dem Mozarteum, die da in der Salzbur­ger Universität über die kleine Bühne ging.

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Die Krone
2006.08.28 

Salzburger Festspiele, Alte Aula: „Apollo” und „Schuldigkeit”

Barock-Pantomime & Bauern-Spaß 

06.08.28 krone_apollo_festspiele


Das waren Wolfgang Amadeus Mozarts Anfänge, sein  Einstieg ins Operngeschäft: John Dew inszenierte für  „Mozart 22 bei den Salzburger Festspielen „Apollo und  Hyacinthus” und die „Schuldigkeit des Ersten Gebots” in  der Alten Universitätsaula, und bescherte höchst  unterhaltsame dreieinhalb Stunden. Ein Riesenspaß!

VON KARLHEINZ ROSCHITZ
Zum Unterschied zu Niko­laus Harnoncourt, der das geistliche Singspiel „Die Schuldigkeit des Ersten Ge­bots” mit Tiefsinn und Be­deutungsschwere im Theater an der Wien füllte, bittet John Dew mit Augenzwinkern auf eine barocke Bau­ernbühne.
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2006.08.27 Kurier_Apollo Festspiele

Steifes Barock und dralle Teufel


Kritikapollo festspiele

Mozart Frühstwerke „Apollo“ und „Schuldigkeit" in Salzburg

Von Judith Schmitzberger
Den Anfang zuletzt. Und zurück zu den Wurzeln: Mozarts erste Bühnenwerke,  das geistliche Singspiel „Die Schuldigkeit des Ersten Gebots“ und das lateinische Intermedium „Apollo et Hyacinthus“ in der Universitätsaula bildeten den Schlusspunkte der Neuproduktionen der Salzburger Festspiele. Opernpremieren 20 und 21 –damit liegen alle 22 Mozat-Karten auf dem Tisch.

Der letzte Premiere „Finta giardiniera“ am Samstag war schon im Jänner in Landestheater zusehen.

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drehpunktkultur_Apollo Festspiele
2006.08.28

MOZART 22/21: „DIE SCHULDIGKEIT DES ERSTEN GEBOTS“

Ex voto oder: Geistliche Löwingerbühne

Mozarts Beitrag zum geistlichen Pasticcio-Singspiel ist in der Regie von John Dew kindlich-pralles Volkstheater.

Von Reinhard Kriechbaum

427/8/06 Der Christ trägt nicht nur eine Schlafmütze, er ist auch eine. Da braucht es schon das Engagement einer hochkarätigen Himmels-Delegation, um ihn den Klauen des „Weltgeists“ zu entwinden. Die Barmherzigkeit ist in Gestalt der Gottesmutter tätig, im Strahlenkranz, wie vom Barockaltar von Maria Plain herabgestiegen. Die Gerechtigkeit, einen Sopran singenden Herrn im Rauschebart, weisen die Insignien als heiligen Petrus aus. Der dritte im geistlichen Bunde - und zugleich Kommunikationsmanager der Gruppe - ist der Christgeist, ein Kapuziner oder dergleichen Minderbruder mit brauner Kutte, Cingulum und Tonsur. Aber die Weltseite ist schließlich auch stark da: der rote Weltgeist hat einige Sub-Teufel als Assistenten, die sich schon mal übers Publikum hermachen.

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drehpunktkultur_Apollo Festspiele
2006.08.28

MOZART 22/20: „APOLLO ET HYACINTHUS“

Geht alles wie am Schnürchen

Mozarts allererste Oper: "Apollo et Hyacinthus", das Werk des Elfjährigen, in Art einer Marionettenoper. Respekt vor der  musikalischen Geschlossenheit!

Von Reinhard Kriechbaum

 127/8/06 Nicht einmal als Gott ist man vor Mobbing gefeit: Apollo hat um die Hand der hübschen Königstochter Melia angehalten, der eifersüchtige Zephirus ist sauer, dass Apollo kultisch verehrt wird und ermordet den Königssohn Hyacinthus. Diese Tat schiebt er Apollo in die Schuhe. Es bedarf einiger Rezitative und Arien, bis die Sache geklärt, Apollo wieder günstig gestimmt, der Mörder in einen Wind und der Tote in eine Blume verwandelt ist.

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APA W&B
2006.08.28 

"Apollo et Hyacinthus" und "Die Schuldigkeit des Ersten Gebots"


APA W&B vom 28.08.2006
Rubrik: Kunst und Kultur
Wunderkind Mozart am Ende des Salzburger Opern-Marathons
Utl.: Von Werner Thuswaldner, dpa 
 
Salzburg(dpa) - Mit zwei sehr frühen Werken des Wunderkindes Mozart ist der "Mozart-Marathon" bei den Salzburger Festspielen auf die Zielgerade eingebogen. Regisseur John Dew inszenierte die Singspiele "Apollo und Hyazinth" und "Die Schuldigkeit des ersten Gebots" in der Universitätsaula einmal mit augenzwinkernden historischen Verweisen, im anderen Fall als deftiges Volksstück. Das Ensemble agierte auf hohem Niveau und erntete vom Premierenpublikum am Freitagabend großen Applaus und Bravo-Rufe.
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Neue Westfälische
2006.9.1

Einen Jux will er sich machen

VON MICHAEL BEUGHOLD

 

 Salzburg. Die letzte Neupro­duktion der Festspiel-Gesamt­schau „Mozart 22 führte dahin, wo alles begann. In der Aula der Universität startete der elfjährige Wunderknabe 1767 mit dem Schuldrama-intermedium „Apollo et Hyacin­thus” sein Opernschaffen.

Kurz zuvor hatte er arbeitstei­lig mit den: Lokal-Größen Adlgasser und Michael Haydn eine andere Salzburger Sonder­tradition bedienen dürfen und den ersten Teil des geistlichen Singspiels »Die Schuldigkeit des ersten Gebots" vertont. Beide Erstlinge wurden nun von John Dew, weiland Spiel-Macher des „Bielefelder Opernwunders, in dreieinhalbstündiger Kurzweil inszeniert.

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Kleine Zeitung Sonntag, 27.August2006

Götter sind auch nur Menschen

Hübsche, aber nicht unerlässliche Raritä­ten: Mit „Apollo et Hyacinthus” und „Die Schuldigkeit des Ersten Gebots” schlossen die Salzbur­ger Festspiele ihren Reigen der Mozart-Neuproduktionen.

MICHAEL TSCHIDA

Back to the roots!?, hieß es für "Apollo et Hyacinthus". Das lateinische Intermedium, 1767 in der Aula der Universität erstmals zu hören, erlebte eben-dort seine späte Erstaufführung bei den Festspielen. Vorweg: Mo­zarts allererste Bühnenmusik, da­mals als Beiwerk für ein Schul­drama vom erst Elfjährigen ge­schrieben, ist in keinem Spielplan wirklich abgegangen und wird auch weiterhin nicht abgehen.

 

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KLEINE ZEITUNG
Donnerstag, 31. August 2006

Mozart-Opern ließen die Kassen klingeln

 Künstlerisch durchwachsen, wirtschaft­licheine Rekordsaison: Die Salzburger Festspiele lockten mit der Idee, alle 22 Bühnenwerke von Mozart in dessen Jubiläumsjahr aufzuführen, mehr Besucher an denn je.

MICHAEL TSCHIDA

Der Kusej war gut für Salz­burg, den haben alle mö­gen, aber der andere, der net Deutsch können hat, über den haben die Leut 'g'schimpft", sagt der Taxler und mokiert sich darüber, „dass alle für den Blödsinn zahlen miassen”

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Frankfurter Rundschau
28/8/2006

 Verratenes Liebesverwirrspiel, verratenes Meer

VON HANS-KLAUS JUNGHEINRICH

 

Wer Geduld hatte und bis zu den letzten Fest­spieltagen ausharrte, bekam doch noch ein paar kalte Mozart-Duschen mit. Knapp ak­zeptabel allenfalls John Dews Doppelinszenierung der ganz frühen Werke Apollo et Hyazinthus und Die Schuldigkeit des ersten Gebots, jenes als penibel stilisiertes Barock­theater, dieses als deftige Bauernstadl-Gau­di mit krachledernen Späßen und einem nimmermüden Trommelfeuer katholischfolkoristischer Allotria. Immerhin konnte der Dirigent Josef Wallnig mit dem Sinfonie­orchester der Universität Mozarteum (-in der Universitätsaula) und potenten Sängern (wie Jekaterina Tretjakova, Anja Schlosser und Maximilian Kiener) auf immense musikalische Empfindungsbezirke bereits beim vorpubertären Kind Wolfgang Amadé auf­merksam machen - und durchaus auf einen latent parodistischen Zug in der Tonsprache der geistlichen Erbauungsepistel von der Schuldigkeit, der sich mühelos auch dem losgelassenen Klamauk eines John Dew (früher ein wirklicher Regisseur, noch kein zuckerlspenderisch-konditorhafter Tausendsassa) mühelos anpasste.

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Abendzeitung
2006.8.28

Naivität in Noten

 Robert Braunmüller

Ohne des Teufels Barm­herzigkeit säßen wir wohl noch immer in der Salzburger Uni-Aula. Er holte – als Inszenierungs-Gag – den fast sündenlosen Diri­genten Josef Wallnig vom Pult und machte gottlob Schluss mit dem nicht enden wollenden Final-Terzett des geistli­chen Singspiels "Die Schuldig­keit des Ersten Gebots" (1767). John Dews Inszenierung verwandelte Mozarts allerer­stes Bühnenwerk – er war beim Komponieren zehn Jahre alt – in derbes Volkstheater. Sankt Petrus, ein Kapuziner und die gnadenreiche Madon­na stiegen aus Votivbildern he­rab und kämpften mit dem rot­schwänzigen Teufel um die schlafmützige Christenseele. Die vernahm die Ewigkeit des Donnerworts von einem Posaune blasenden Engel aus dem Zuschauerraum. Aber der parodistische Aufwand machte die endlosen Da-capo-Arien des Wunderkinds Wolferl nicht wirklich interessant.

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SVZ Salzburger Volkszeitung
2006.08.28 

  Festspielgeadelte

Mozart 22/Große Universitätsaula:

Der Mozart-22-Reigen ist an seinem Startpunkt 1767 angekommen: Die Universität Mozarteum präsentierte „Apollo et Hyacinthus” sowie „Die Schuldigkeit des ersten Gebots” äußerst spritzig.

Der Reigen ist geschlossen: Sämtliche Neuproduktionen des Festspielprojektes „Mozart 22” sind auf die Bühnen gebracht. Zum Abschluss gab es am Frei­tagabend in der Großen Aula die zwei allerfrühesten Bühnenwer­ke Mozarts zu erleben – in einer historisierend-amüsanten Insze­nierung von John Dew.

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APA W&B
2006.08.26

"Apollo et Hyacinthus" und "Die Schuldigkeit des Ersten Gebots"

Treffer versenkt: Die frühesten Mozartopern in Salzburger Aula BILD
Utl.: "Apollo et Hyacinthus" und "Die Schuldigkeit des ersten
      Gebotes" als historisierend-amüsante Blödelei - Überraschend
      gute Musiker (Von Christoph Lindenbauer/APA)
 
Salzburg (APA) - So, jetzt haben wir sie alle, sämtliche Neuproduktionen des Projektes "Mozart 22" bei den Salzburger Festspielen sind auf die Bühnen gebracht. Zum Abschluss dieses Mammutprojektes gab es gestern, Freitag, Abend in der Großen Aula der Universität die zwei allerfrühesten Bühnenwerke Mozarts zu erleben - und zwar "Apollo et Hyacinthus" und "Die Schuldigkeit des ersten Gebotes" in einer historisierenden und amüsanten Inszenierung von John Dew.
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Salzburg.orf.at,
2006.08.26

 "Apollo et Hyacinthus" und "Die Schuldigkeit des Ersten Gebots"


Üppige Ausstattung und tolle Musik
Junge Stimmen für den jungen Mozart: Mit der Uni Mozarteum haben die Festspiele "Apollo und Hyacinth" und "Die Schuldigkeit des 1. Gebots" herausgebracht, die ersten Werke Mozarts für die Bühne.

Viel Beifall
Die beiden Stücke des elfjährigen Komponisten - gespielt vom Sinfonieorchester der Universität Mozarteum unter der Leitung von Josef Wallnig - hatten am Freitag in der Großen Aula ihre Premiere und bekamen viel Beifall.
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Datum: 26. August 2
Journal
(7 Uhr 30, 6.30)

Sendung: Radio Salzburg– Journal

Junge Stimmen für den jungen Mozart — zusammen mit der Universität Mozarteum haben die Salzburger Festspiele „Apollo und Hyacinthns” und „Die Schuldigkeit des 1. Gebotes” herausgebracht, die ersten Werke Mozarts für die Bühne. Die beiden Stücke des 11-jährigen Komponisten hatten gestern in der Aula Premiere und bekamen viel Beifall. (Bericht und Interviews)
 

Salzburger Nachrichten
2006.04.19

Institut für Mozartopern 

THOMAS HÖDLMOSER

Active ImageDie Kunstuniversität Mozarteum richtet Spezialinstitute für Hochbegabte, für Alte und Neue Musik sowie für Mozartopern ein.

SALZBURG (SN). Mozart— Salzburg – Exzellenz: Diese drei Säulen sollen die Grundlage für die Weiterentwicklung der Kunstuniversität Mozarteum in den kommenden Jahren sein. Auf dieser Basis will das Mozarteum jetzt auch neue Spezialinstitute ein-richten und das Angebot für Studenten und Forscher ausdehnen.

Konkret sollen vier neue Institute eingerichtet werden. Geplant sind eigene Zentren für Alte und für Neue Musik. Die Hochbegabtenförderung soll ebenfalls in einem Institut zusammengefasst werden.
Ein spezielles Mozartopern-Institut wurde bereits im Februar eingerichtet. Dort werden künftig Vorträge und Workshops zu Mozart und seinen Opern organisiert. , Wir wollen auch auf die Schätze aufmerksam machen, die wir in Salzburg haben – wie Autographe und die Stiftung Mozarteum", sagt Josef Wallnig, Leiter der Abteilung für Musiktheater.

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(c) Mozart Opern Institut
2007-2014