INTHEGA-Preis für Figaro-Produktion des Mozarteums Erfolgreiche Tournee mit der Konzertagentur Schlote Unter den Preisen, welche die Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen (INTHEGA) alljährlich für die besten Aufführungen vergibt, scheint heuer auch eine Produktion des Mozart-Opern Institutes der Universität Mozarteum auf. „Le nozze di Figaro" landete im Ranking nach einer Tournee in Kooperation mit der Konzertagentur Schlote auf dem dritten Platz. „Mit nur sieben Aufführungen bei über hundert Konkurrenzproduktionen auf den dritten Platz zu kommen, verdient ein besonderes Lob und Gratulation. Für mich ist die Studentenaufführung sogar der heimliche Sieger", betonte Joachim Schlote im Drehpunktkultur-Interview und fügte hinzu: „Wir hoffen, die Zusammenarbeit mit der Universität Mozarteum, mit der ,Entführung aus dem Serail' im Herbst 2010 fortsetzen zu können." |
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SALZBURGER UNI-NACHRICHTEN 10. 10. 2009 THOMAS MANHART
75 Minuten Don Giovanni Kooperation mit China: Studierende und Lehrende des Mozart-Opern-Institutes als „Kulturbotschafter“ beim internationalen Jugendfestival in Peking
Für Ruhm und Ehre – und die kulturelle Völkerverständigung – muss man bisweilen einige Entbehrungen in Kauf nehmen. Diese Erfahrung machte im Sommer auch eine hoch qualifizierte Künstlergruppe des Mozart- Opern-Instituts (MOI), die auf Einladung des chinesischen Kultusministeriums zum Internationalen Jugendfestival in Peking gereist war. |
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drehpunktkultur 30.01.09
Farbe und Stimme bekennen„Die Hochzeit des Figaro“ hatte am Donnerstag (29.1.) im Großen Studio bejubelte Premiere. Nach einer Aufführung der Parallel-Besetzung heute Freitag (30.1.) geht es mit der Konzertdirektion Schlote auf Österreich- und Deutschland-Tournee. Von Heidemarie Klabacher
30/01/09 Das Publikum in Rüsselsheim, Wels, Steyer oder Augsburg kann sich auf eine sehr elegante fein gearbeitete Inszenierung - und auf ein viel versprechendes Mozart-Ensemble freuen. Die Produktion wird von der Konzertdirektion Schlote und in zwei Besetzungen auf Tournee geschickten: Insgesamt 13 Aufführungen (inklusive Premiere und drei weiteren Terminen in Salzburg) stehen auf dem Reiseplan.
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Fachzeitschrift "Der neue Merker" Ausgabe: März 2009 Ferdinand Rudolf Dreyer Zeitschrift Homepage LE NOZZE DI FIGARO Universität Mozarteum , 9.2.2009 1953 hieß die Universität Mozarteum „Akademie f. Musik und darstellende Kunst“ , ab 1970 Hochschule, 1979 Übersiedlung vom „Alten Mozarteum“ (Stammhaus) in den adaptierten Primogeniturpalast des Paris Lodron, wurde aber wegen baulicher Mängel 1998 geschlossen. Seit 1993 heißt sie „Universität Mozarteum“, 2006 Eröffnung des jetzigen Gebäudes mit einem 300 (Opern) bzw. 420 (Konzert) fassenden Saal, genannt STUDIO. Die lange Tradition dieser kostenlos zugängigen Studentenaufführungen habe ich oft genossen. Dr. Geza Rech, Regisseur im Marionettentheater, Mozartkenner und Verfasser interessanter Bücher, inszenierte alle großen Mozartopern , unter anderem 1952 Cosi fan tutte mit Michael Roider , heute Mitglied der Wiener Staatsoper, als Ferrando
Hier sollen und können sich junge Sängerinnen und Sänger – Studierende und Absolventen- bewähren, ihnen gebührt also der Vortritt und das Hauptaugenmerk: Die attraktive Contessa (mit der faszinierenden Kim Novak- Hitchcockfrisur) Manuela Dumfart wurde vom Regisseur quasi „versetzt“, indem sie sich die längste Zeit nicht setzen durfte. Die Partie verlangt einen starken Ton mit ausgeprägtem Legato. Die große Arie wurde so zur –schönen, sehr musikalischen – konzertanten Darstellung. Immer nur stehen und gehen! Ich hätte beim Regisseur reklamiert, weil sich diese einseitige Körperspannung nachteilig auf das Singen auswirkt. Trotzdem bewältigte sie die Partie, bei der schon große Kolleginnen (GÜDEN!) ins Schwitzen kamen, tadellos. Susannas (Karolína Plicková) schwarzes Dienstbotenkleid mit ebenso schwarzen Strümpfen und Schuhen benachteiligte seine Trägerin optisch drei Akte lang. (Witwe Susanna?) Aber sie ließ mit ihrer schönen, warmen Stimme so viele Farben leuchten, die das wieder aufwogen! |
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Drehpunkt Kultur 2008.04.28 Gute Kontakte nach Litauen Univ.Prof. Josef Wallnig, Leiter der Abteilung für Musiktheater und des Instituts für Mozart Opern Interpretation an der Universität Mozarteum, hat kürzlich die Ehrendoktorwürde der Akademie für Musik und Theater im litauischen Vilnius entgegen genommen.
28/04/08 Genau zehn Jahre ist es her, dass Josef Wallnig vom damaligen Österreichischen Botschafter Florian Haug im Rahmen eines Erasmus-Projekts erstmals nach Litauen vermittelt worden war. Auf die Erarbeitung der „Zauberflöte“ folgten drei weitere Kurse Wallnigs an der Partneruniversität des Mozarteums, einer davon sogar für die ganze Akademie. „Das war eine besondere Ehre“, erinnert sich Josef Wallnig. |
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Drehpunkt Kultur 30.03.2008 Bach und juristische "Urtexte"Notgedrungen müssen sich auch ausübende Künstler mit Fragen des Kulturmanagements auseinandersetzen. Im Solitär erfahren am Montag (31.3.) Studierende und andere Interessierte Grundlegendes zum Thema. Von Gottfried Franz Kasparek
30/03/08 Mit der Veranstaltung am 31. März wollen die Initiatoren "Bewusstsein schaffen für die Notwendigkeit von Kulturmanagement, zumindest Anstöße geben". Natürlich kann man Kunst an sich nicht evaluieren, aber sehr wohl die Lehre und die Vermarktung. Von letzterer sollte jeder, der sich nicht bloß als „Nur-Künstler“ sieht – und wer kann das schon -, etwas verstehen. |
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Drehpunkt Kultur 09/01/08
"Rezitativ ist eine feine Malerei"
Die Mezzosopranistin Angelika Kirchschlager gab drei Tage lang unter
dem Motto "Wort-Ton-Geste-Aktion" einen Kurs an der Universität
Mozarteum. Es ging speziell um die Rezitativgestaltung in Mozarts Opern.
Von Nathalie Vinzent "Sie müssen Spaß an der Ensemblearbeit zeigen, zeigen
Sie Farben, sprechen Sie deutlich, spüren Sie die Tempoänderung
im Rezitativ, … ich mache nur Vorschläge, Sie können
machen wie Sie es wollen, aber Sie müssen etwas machen, …
ich muss jedes Wort verstehen können, haben Sie Mut!" Angelika
Kirschlager steht den Schützlingen tatkräftig zur Seite.
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Kurier Wien 2007.07.07
Himmel & Hölle Weltstar Angelika Kirschschlager hat sich keiner Turbutenz des Alltags mit Kind, Kunst und Liebe verwehrt. Jetzt wurde sie Kammersängerin und Mazarteum-Professorin. Ein Lebensabschnitt. Sie wird leiser. von Ro Raftl „Frau Kammersängerin, Frau Professor! Seltsam. Plötzlich bin ich so erhaben und anonym.” Der wuschelköpfige Weltstar im T-Shirt lacht gegen untertänige Gratulationen an: „Ich hab mir deshalb einen Hometrainer gekauft. Es ist ein Lebensabschnitt,” Angelika Kirchschlager, in Wien wohnender Salzburger Mezzosopran, dessen süße, klare, kraftvolle Stimme Zuhörer und Kritiker verzückt, wird am 24. November 42. „Man muss akzeptieren, dass man bei den 40- bis 50-Jährigen steht. Das ist jetzt mein Platz. Plötzlich macht's wusch! Man altert tatsächlich in Schüben. Ich hab das gar nicht mitgekriegt.” Doch Melancholie ist fehl am Platz. Von Alter ist da nix zu sehen: Sie sieht glänzendhäutig appetitlich aus. Saftig, mädchenhaft, belebt von sprechenden Augen im Wechselspiel von Ernst und Witz. „Trotzdem muss man das verarbeiten”, kontert sie. „Es schön finden. Sich sagen, du schaust einfach in die falschen Schaufenster. In den Teenieladen pimkie brauchst gar nimmer reingehen.” |
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Salzburger Nachrichten 2007.06.23 Ein Opernstar kehrt zurück  Bild-SN/ROBERT RATZER
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Sie war Kuchenmädchen, Plattenverkäuferin und Schlagzeugerin. Heute ist Angelika Kirchschlager weltweit gefragte Sängerin. THOMAS HÖDLMOSER SALZBURG (SN). Wäre sie nicht mit einer wunderbaren Stimme gesegnet,würde Angelika Kirchschlager heute vielleicht bei den Wiener Philharmonikern trommeln und jedes Jahr vor einem Millionenpublikum den Radetzky-Marsch „einschlagen”. Ein Mitglied der Philharmoniker hatte Kirchschlager für dieses Instrument begeistert, als sie in ihrer Jugend im Musikhaus Katholnigg in Salzburg Schallplatten verkaufte.
Kirchschlager schaffte auch prompt die Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule Wien und studierte drei Jahre Schlagzeug. Letztlich interessierte sie sich aber doch mehr für ihre Stimme. Heute ist Kirchschlager eine der meistgefragten Mezzosopranistinnen. Seit wenigen Tagen ist die 41-Jährige überdies „Kammersängerin” der
Wiener Staatsoper und „Frau Professor” am Mozarteum. Dort wolle sie als
Gastprofessorin künftig eine „Marktlücke füllen”, sagt Kirchschlager.
„Ich möchte vermitteln, dass es auf mehr ankommt als nur auf das
Singen. Man singt, um etwas zu sagen.” |
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Drehpunkt Kultur 2007.05.19 Sofort engagieren! So machen’s leider nicht alle! Die Premiere von Mozarts „Così fan tutte“ der Abteilung Musiktheater an der Universität Mozarteum am Montag (18. 6.) war nicht nur ein beachtliches sondern ein bemerkenswerten Ereignis.
Von Horst Reischenböck 19/06/07 Dank der Vorarbeit von Annelie Gahl und Josef Wallnig, dem Dirigenten der Aufführung, geriert allein schon das, was aus dem Graben im Großen Studio tönte, perfekt in der Abmischung zur Freude jedes Mozartfans. Da jetzige Rektorat brachte erstmals die Zusammenarbeit mit dem Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium, wo jugendliche Spitzenkönner auf gepflegten Interpretationsstil eingeschworen wurden. |
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SVZ Salzburger Volkszeitung 2007.06.20Bezaubernde „Così” im MozarteumNach der Mozart'schen Operngesamtpackung 2006 war eine Pause vonnöten. Die beendete am Montag das Mozarteum, Gesangsstudenten weihten das Große Studio mit einer bezaubernden „Così fan tutte"ein. |
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Salzburger Nachrichten 2007.06.16 Ein Star kehrt an das Mozarteum zurück Angelika Kirchschlager kehrt als Professorin an das Mozarteum zurück. An der Kunstuniversität herrscht allerorts Aufbruchsstimmung.
THOMAS HÖDLMOSER SALZBURG (SN). An ihren neuen Titel muss sich Angelika Kirchschlager erst gewöhnen. „Das höre ich heute zum ersten Mal”, sagte die Mezzosopranistin am Freitag, als sie im Mozarteum als „Frau Professor” begrüßt wurde. Kirchschlager ist „mit einem Rucksack an Erfahrungen”, wie sie sagt, an das Mozarteum zu-rückgekehrt - jene Universität, an der sie am Beginn ihrer Lauf-bahn Klavierunterricht genommen hatte. Ab sofort ist die gebürtige Salzburgerin Gastprofessorin für Gesang. Kenner beschreiben Kirchschlager als Motivationskünstlerin. Von ihrem Erfahrungsschatz soll künftig der Sängernach wuchs
profitieren. Als klassische Gesangslehrerin sieht sich Kirchschlager
nicht. „Mein Unterrichtsfach heißt: Selbstvertrauen, Mut fassen, sich
selbst überwinden, atmen.” |
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Drehpunkt Kultur 2007.06.15Unkompliziertheit auf höchstem Niveau  Die Mezzo-Sopranistin Angelika Kirchschlager erhielt eine zweijährige Gastprofessur an der Universität Mozarteum, die vom Land Salzburg finanziert wird. Vermitteln will sie vor allem „Motivation und Selbstbewusstsein“. Von Heidemarie Klabacher Es sei für sie eine große Freude, „mit einem Rucksack voll Erfahrungen“ zurück zu kommen, sagte die Mezzo-Sopranistin Angelika Kirchschlager heute Freitag (15.6.). Mit der der Universität Mozarteum verbänden sie „viele Erinnerungen". Sie werde nicht „Stimmbildung“ oder „Opern-Arien-Interpretation“ unterrichten, sondern das, was sie am besten könne: „Motivation“. Es gebe viele Dinge im Sängerleben, für die es keine Unterrichtsfächer gibt, „die aber dem Sänger das Leben leichter machen“. Viele gute junge Leute hätten Angst vor dem Auftritt: „Die
Entscheidung, ob man auf der Bühne stehen will, muss man vorher
treffen.“ Man denke als Sänger zu viel an die „perfekte Technik“, sagt
Angelika Kirchschlager. |
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SVZ Salzburger Volkszeitung 2007.06.16Unterrichtsfach Selbstvertrauen: Kirchschlager am Mozarteum Großer Vokalglanz umhüllt derzeit das Mozarteum. Die gefeierte Mezzosopranistin Angelika Kirchschlager ist in ihre Heimatstadt Salzburg zurückgekehrt, um als Gastprofessorin ihre Erfahrung an die jungen Sängerinnen der Universität weiterzugeben. Kirchschlager will sich dabei nicht für eine der beiden Gattungen Lied oder Oper entscheiden. „Ich will vielmehr unterrichten, was ich am besten kann: Motivation”, erläuterte Kirchschlager gestern. |
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Die Krone Samstag, 16. Juni 2007 Landeshauptfrau Burgstaller konnte Anelika Kirchschlager zwei Jahre für das Mozarteum gewinnen Von Wolfgang Weber
Weltstar der Opernbühne wird Professorin Einen Star als Professor - welcher Student würde sich das nicht wünschen! Am Mozarteum passiert's: Opernsängerin Angelika Kirchschlager, in Salzburg-Lehen aufgewachsen und längst ein Weltstar, wird zwei Jahre lang am Mozarteum unterrichten. Landeshauptfrau Gabi Burgstaller hat den Super-Star nach Salzburg „heimgeholt.” Der Star hat selbst einst am Mozarteum gelernt: „Nur komm' ich mit
einem Rucksack an Erfahrungen zurück”, so die sympathische Sängerin zur
„Salzburg Krone”: „Vor allem möchte ich Motivation, Selbstvertrauen und
Atem-Technik den jungen Sängern weitergben.” |
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Der Standard 2007.06.15Angelika Kirchschlager wird Gastprofessorin am MozarteumDer Salzburger Sängerin sollen weitere namhafte Bestellungen folgen Salzburg - Die Salzburger Sängerin Angelika Kirchschlager kehrt als Gastprofessorin an "ihre" Musik-Universität zurück - vier mal vier Tage pro Jahr wird sie junge Sänger verschiedener Stimmlagen am Mozarteum in Salzburg unterrichten. Finanziert wird diese Gastprofessur durch eine Sondersubvention des Landes, Landeshauptfrau Gabi Burgstaller kündigte weitere Unterstützung zur Bestellung von namhaften Gastprofessoren an. |
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Salzburger Landeskorrespondenz 15 Juni 2007 Nr.125 Salzburg holt seinen Weltstar ans Mozarteum zurück Burgstaller gewann Angelika Kirchschlager für eine zweijährige Gastprofessur, die vom Land finanziert wird. (LK) "Es ist eine ganz besondere Auszeichnung für Salzburg, dass wir Frau Angelika Kirchschlager für das Mozarteum gewinnen konnten. Ihr Können und ihr Weltruhm sind Garant für eine Stärkung der Ausbildung am Mozarteum." Das Land Salzburg bekräftige mit der Gastprofessur seine Unterstützung und Wertschätzung für das Salzburger Mozarteum. Ingesamt unterstützt das Land das Mozarteum mit 250.000 Euro, aus dieser Summe speist sich auch die Professur. Dies erklärte heute, Freitag, 15. Juni, Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller bei einem Informationsgespräch mit der Künstlerin sowie mit Rektor Univ.-Prof. Reinhart von Gutzeit und Univ.-Prof. Dr. Josef Wallnig, Leiter der Abteilung für Musiktheater und des Mozart-Opern-Instituts am Mozarteum, und in Gegenwart der am Meisterkurs teilnehmenden Studenten. |
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Drehpunkt Kultur 2007.05.07
So machen's eben nicht alleMozarts "Cosi fan tutte" entwickelt sich für die Opernschule der Universität Mozarteum zum Dauerbrenner. Nun gibt es für eine Aufführungsserie in Salzburg gar eine Kooperation mit dem Moskauer Tschaikowsky- Konservatorium. Von Reinhard Kriechbaum 15/06/07 2005 war diese Inszenierung von Mozarts Oper schon mal zu sehen, im Herbst des Mozartjahr 2006 gastierte man damit in der Schweiz, in Deutschland und Österreich - und nun also Aufführungen am 18., 19. und 20. Juni jeweils um 19 Uhr im Großen Studio.
"Das kann man 'armes Theater' nennen, aber der szenische Gesamteindruck ist ein erstaunlich reichhaltiger. Es ist erfrischend, in einer Zeit der ausgeklügelten Regiekonzepte und Bühnenbilder wieder einmal zu sehen, mit welch schlichten Mitteln man gutes Musiktheater machen kann." So lobte DrehPunktKultur-Kritiker Gottfried Franz Kasparek im Dezember 2005 die Opernschul-Premiere von "Cosi fan tutte" in der Regie von Hermann Keckeis. |
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Salzburger Nachrichten Uni- Nachrichten Samstag 2. Juni 2007
So machen´s eben nicht alleMozarts Oper „Così fan tutte” entwickelt sich für die Opernschule der Universität Mozarteum zum erfolgreichen Dauerbrenner.
REINHARD KRIECHBAUM

Das kann man "armes
Theater" nennen, aber der szenische Gesamteindruck ist ein erstaunlich
reichhaltiger. Es ist erfrischend, in einer Zeit der ausgeklügelten
Regiekonzepte und Bühnenbilder wieder einmal zu sehen, mit welch schlichten
Mitteln man gutes Musiktheater machen kann." So lobte DrehPunkt‑Kultur-Kritiker Gottfried
Franz Kasparek im Dezember 2005 die Opernschul-Premiere von „Così fan tutte”
in der Regie von Hermann Keckeis.
Im Juni gibt es nun
erstmals eine Kooperation zwischen Universität Mozarteum und Tschaikowsky-Konservatorium:
32 Moskauer Studenten von dort werden für die Aufführungen im Großen Studio
das Orchester bilden. |
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Drehpunkt Kultur 2007.05.15Dem sicheren Liebestod entgegenAus einem der hinteren Regale der Musikgeschichts-Bibliothek: Johann
Adolf Hasses Serenata "Marc'Antonio e Cleopatra" wurde von der Universität
Mozarteum in der Kollegienkirche wiedererweckt.
Von Reinhard Kriechbaum15/05/07 Eine "Serenata" nach italienischem Verständnis im
Hochbarock: Das war Fortsetzung der Opera seria mit anderen, bescheideneren
Mitteln. Wohnzimmer-Oper für Adelige, die sich so etwas leisten konnten
und wollten. Keine bescheidene Uraufführungsbesetzung im Neapel des Jahres
1725 für Hasses "Marc'Antonio
e Cleopatra"! Immerhin sang der damals zwanzigjährige und
schon hochberühmte Kastrat Farinelli die weibliche Hauptrolle. |
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Reise ins 18. Jahrhundert Kurier 2007.03.11 VON BRIGITTE KIRCHGATTERER
Opernspiel wie zu Mozarts Zeiten
Wie wurde damals aufgeführt, wie die Noten gelesen, wie beleuchtet?
Ein Institut beschäftigt sich rein mit Mozarts Opern.
Salzburg ist und bleibt einfach die Mozartstadt. An allen
Ecken und Enden stolpert man unweigerlich über Spuren des Musikgenies. Und
nichts ist daher nahe liegender als ein eigenes Uni-Institut zu gründen, das
sich nur mit Mozarts Opern, deren Aufführungspraxis und der Zeit, in der sie
entstanden sind beschäftigt.
Vor genau einem Jahr wurde das MOI, das Mozart Opern
Institut gegründet. Leiter davon ist Mozart-Fan Josef Wallnig, der zugibt „für
Mozart zu brennen”. Wallnig versucht seinen Studenten einen Blick auf die
Wurzeln Mozarts anzubieten. „Das bedeutet nicht, dass ich den Standpunkt
vertrete, dass die Stücke museal umgesetzt werden. Wenn bei 'Così fan tutte' von
Peter Sellars die Füße auf den Cafehaustisch gelegt werden ist das auch okay. Aber
dieser Blick zurück schafft Verständnis bevor man etwas Modernes daraus macht”,
erklärt Wallnig.
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Musik Kritiken, Drehpunktkultur Salzburg VON MICHAEL MALKIEWICZ
Gegen die Veloziferung der Welt
Manfred Osten sprach am Montag (20.11.) im neuen
Mozart-Opern Institut der Universität Mozarteum über Faust und Don Giovanni.
23/11/06 Langsam aber sicher gewinnt das von Josef
Wallnig ins Leben gerufene und am 15. Februar 2006 offiziell gegründete
„Mozart-Opern Institut” an Kontur. Manfred Osten, Humorist, Schriftsteller,
Musiker, Rechtsgelehrter und viele Jahre lang Generalsekretär der
Humboldt-Stiftung brachte in dem Vortrag "Faust - eine Oper von
Mozart?" Licht in Don Giovannis dunkle Welt.
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UniArt 2006.11 | NEWS
Lions Club Salzburg... fördert Mozart-Opern Institut
 v.li. Dr. Josef Wallnig und Rektor Reinhart von Gutzeit mit Präsident
Dr. Egon Alzner, Dr. Gernot Zieser, umringt von den Ausführenden des
Abends. | Das Mozart-Opern Institut der Universität Mozarteum erhielt durch den Lions Club Salzburg eine Förderung in der Höhe von 15.000 Euro. Der Betrag stammt aus dem Reinerlös des Benefizkonzerts „Figaros Polterabend“ zum 50-jährigen Bestehen des Salzburger Lions Clubs im April dieses Jahres. An diesem Abend präsentierten Studierende der Opernklasse und des Mozart-Opern Instituts Ausschnitte aus Mozarts Oper „Le nozze di Figaro“ in der Neuen Residenz mit großen Erfolg.
Am 10. Oktober fand im Rahmen eines Festkonzerts im Solitär des Neuen Mozarteums die Übergabe der Spende durch den Präsidenten des Lions Clubs Salzburg, Dr. Egon Alzner, statt.
Zu diesem Anlass bot das Mozart-Opern Institut Szenen aus „Cosí fan tutte“.
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Salzburger Nachrichten 2006.08.28
Zierlich und bodenständig
„Apollo et Hyacinthus” und „Die Schuldigkeit des ersten Gebots” wurden in der Aula zu einem historischen und einem volkstümlichen Theaterspektakel.
KARL HARB
SALZBURG (SN). Von einer derart üppigen Aufführung wird die Kunstuniversität Mozarteum in Zukunft wohl nur mehr träumen können. Mit Hilfe der Salzburger Festspiele wurde in die renovierte Aula der Universität für drei Aufführungen — Premiere war am Freitag — ein echtes, altes Theater eingebaut. Es sollte die Illusion eines Damals suggerieren. Dankenswerterweise ersetzte man die Kerzen an der Rampe und an den beiden Lüstern doch durch elektrisches Licht und auch Fluchtwegschilder dürften 1767 anders ausgesehen haben. Scheinwerfer auf Beleuchterbrücken sind abwechslungsreicher fort .„Die Schuldigkeit des ersten Gebots” ist der erhaltene erste Teil eines moralisierenden Jesuitentheaters in Gestalt eines herzhaften Stegreifspiels. Nach Art von Votivbildern wurde ein süddeutsch-fröhliches Spektakel mit roten Teufeln (die auch im Publikum herumgeistern), bäuerlichen Typen und Allegorien im Kleid naiver Volksfrömmigkeit in Szene gesetzt. Zwischen den übergroßen Gesetzestafeln des Moses und vor wie im Straßentheater aufgezogenen Prospekten (Ausstattung: Heinz Balthes und José-Manuel Vázquez) spielte sich Buntes ab.
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Die Presse 2006.08.28
KRITIK: SALZBURGER FESTSPIELE
Kampf um die Seele des lauen Alpenland-Christen
Aus Mozarts Kindheit: „Apollo und Hyazinthus” als Museumsstück, „Die Schuldigkeit des ersten Gebots” als derb-rustikale Posse.
VON WALTER WEIDRINGER

„Mozart 22”, diesem Salzburger Weltrekord eignet ja etwas unverblümt Sportives: Die lexikalische Aufzählung seiner musikdramatischen Werke war noch nie da und wird wohl auch nicht zu überbieten sein, ohne dass man verdienten Hohn auf sich zöge — indem man sie beispielsweise in 50 Jahren rund um die Uhr ohne Pause spielte. Mozart, der Olympier: ein Anlass besonders für logistische und körperliche Spitzenleistungen. Doch schwingt bei alledem mit: Ein Gutteil des künstlerischen Werts dieses Vorhabens erschöpft sich in der Möglichkeit, einen (annähernd) integralen Blick auf das Bühnenschaffen werfen zu können. Wie tief der gleichzeitig dringen kann, welches Potenzial gerade auf die weniger bekannten Frühwerke verwendet wird, ist nicht die Hauptsache. Stattdessen zählt der olympische Gedanke vom Dabeisein. Das gilt sowohl für die Stücke, als auch für Interpreten und Publikum. So gesehen selbst schuld, wer sich Medaillenhoffnungen gemacht hatte angesichts der Koproduktion mit dem Mozarteum, die da in der Salzburger Universität über die kleine Bühne ging. |
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Die Krone 2006.08.28
Salzburger Festspiele, Alte Aula: „Apollo” und „Schuldigkeit”
Barock-Pantomime & Bauern-Spaß

Das waren Wolfgang Amadeus Mozarts Anfänge, sein Einstieg ins Operngeschäft: John Dew inszenierte für „Mozart 22” bei den Salzburger Festspielen „Apollo und Hyacinthus” und die „Schuldigkeit des Ersten Gebots” in der Alten Universitätsaula, und bescherte höchst unterhaltsame dreieinhalb Stunden. Ein Riesenspaß!
VON KARLHEINZ ROSCHITZ
Zum Unterschied zu Nikolaus Harnoncourt, der das geistliche Singspiel „Die Schuldigkeit des Ersten Gebots” mit Tiefsinn und Bedeutungsschwere im Theater an der Wien füllte, bittet John Dew mit Augenzwinkern auf eine barocke Bauernbühne. |
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2006.08.27 Kurier_Apollo Festspiele
Steifes Barock und dralle Teufel
Kritik
Mozart Frühstwerke „Apollo“ und „Schuldigkeit" in Salzburg
Von Judith Schmitzberger Den Anfang zuletzt. Und zurück zu den Wurzeln: Mozarts erste Bühnenwerke, das geistliche Singspiel „Die Schuldigkeit des Ersten Gebots“ und das lateinische Intermedium „Apollo et Hyacinthus“ in der Universitätsaula bildeten den Schlusspunkte der Neuproduktionen der Salzburger Festspiele. Opernpremieren 20 und 21 –damit liegen alle 22 Mozat-Karten auf dem Tisch.
Der letzte Premiere „Finta giardiniera“ am Samstag war schon im Jänner in Landestheater zusehen. |
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drehpunktkultur_Apollo Festspiele 2006.08.28
MOZART 22/21: „DIE SCHULDIGKEIT DES ERSTEN GEBOTS“
Ex voto oder: Geistliche Löwingerbühne
Mozarts Beitrag zum geistlichen Pasticcio-Singspiel ist in der Regie von John Dew kindlich-pralles Volkstheater.
Von Reinhard Kriechbaum
27/8/06 Der Christ trägt nicht nur eine Schlafmütze, er ist auch eine. Da braucht es schon das Engagement einer hochkarätigen Himmels-Delegation, um ihn den Klauen des „Weltgeists“ zu entwinden. Die Barmherzigkeit ist in Gestalt der Gottesmutter tätig, im Strahlenkranz, wie vom Barockaltar von Maria Plain herabgestiegen. Die Gerechtigkeit, einen Sopran singenden Herrn im Rauschebart, weisen die Insignien als heiligen Petrus aus. Der dritte im geistlichen Bunde - und zugleich Kommunikationsmanager der Gruppe - ist der Christgeist, ein Kapuziner oder dergleichen Minderbruder mit brauner Kutte, Cingulum und Tonsur. Aber die Weltseite ist schließlich auch stark da: der rote Weltgeist hat einige Sub-Teufel als Assistenten, die sich schon mal übers Publikum hermachen. |
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drehpunktkultur_Apollo Festspiele 2006.08.28
MOZART 22/20: „APOLLO ET HYACINTHUS“
Geht alles wie am Schnürchen
Mozarts allererste Oper: "Apollo et Hyacinthus", das Werk des Elfjährigen, in Art einer Marionettenoper. Respekt vor der musikalischen Geschlossenheit!
Von Reinhard Kriechbaum
27/8/06 Nicht einmal als Gott ist man vor Mobbing gefeit: Apollo hat um die Hand der hübschen Königstochter Melia angehalten, der eifersüchtige Zephirus ist sauer, dass Apollo kultisch verehrt wird und ermordet den Königssohn Hyacinthus. Diese Tat schiebt er Apollo in die Schuhe. Es bedarf einiger Rezitative und Arien, bis die Sache geklärt, Apollo wieder günstig gestimmt, der Mörder in einen Wind und der Tote in eine Blume verwandelt ist. |
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APA W&B 2006.08.28
"Apollo et Hyacinthus" und "Die Schuldigkeit des Ersten Gebots"
APA W&B vom 28.08.2006 Rubrik: Kunst und Kultur Wunderkind Mozart am Ende des Salzburger Opern-Marathons Utl.: Von Werner Thuswaldner, dpa
Salzburg(dpa) - Mit zwei sehr frühen Werken des Wunderkindes Mozart ist der "Mozart-Marathon" bei den Salzburger Festspielen auf die Zielgerade eingebogen. Regisseur John Dew inszenierte die Singspiele "Apollo und Hyazinth" und "Die Schuldigkeit des ersten Gebots" in der Universitätsaula einmal mit augenzwinkernden historischen Verweisen, im anderen Fall als deftiges Volksstück. Das Ensemble agierte auf hohem Niveau und erntete vom Premierenpublikum am Freitagabend großen Applaus und Bravo-Rufe.
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Neue Westfälische
2006.9.1Einen Jux will er sich machenVON MICHAEL BEUGHOLD
Salzburg. Die letzte
Neuproduktion der
Festspiel-Gesamtschau „Mozart 22” führte
dahin, wo alles begann. In der Aula der Universität startete der
elfjährige Wunderknabe 1767 mit dem Schuldrama-intermedium „Apollo et Hyacinthus” sein Opernschaffen.
Kurz zuvor hatte er arbeitsteilig
mit den: Lokal-Größen Adlgasser und Michael Haydn eine andere Salzburger Sondertradition
bedienen dürfen und den ersten Teil des geistlichen Singspiels »Die
Schuldigkeit des ersten Gebots" vertont. Beide Erstlinge wurden nun von John Dew, weiland Spiel-Macher des
„Bielefelder Opernwunders”, in dreieinhalbstündiger Kurzweil
inszeniert. |
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Kleine Zeitung Sonntag, 27.August2006 Götter sind auch nur Menschen Hübsche, aber nicht unerlässliche Raritäten: Mit „Apollo et Hyacinthus” und „Die Schuldigkeit des Ersten Gebots” schlossen die Salzburger Festspiele ihren Reigen der Mozart-Neuproduktionen. MICHAEL TSCHIDA Back to the roots!?, hieß es für "Apollo et Hyacinthus". Das lateinische Intermedium, 1767 in der Aula der Universität erstmals zu hören, erlebte eben-dort seine späte Erstaufführung bei den Festspielen. Vorweg: Mozarts allererste Bühnenmusik, damals als Beiwerk für ein Schuldrama vom erst Elfjährigen geschrieben, ist in keinem Spielplan wirklich abgegangen und wird auch weiterhin nicht abgehen. |
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KLEINE ZEITUNG
Donnerstag, 31. August 2006
Mozart-Opern ließen die Kassen klingeln
Künstlerisch
durchwachsen, wirtschaftlicheine Rekordsaison: Die
Salzburger Festspiele lockten mit der Idee, alle
22 Bühnenwerke von Mozart in dessen Jubiläumsjahr
aufzuführen, mehr Besucher an
denn je.
MICHAEL
TSCHIDA
Der Kusej
war gut für Salzburg, den haben alle
mögen, aber der andere, der
net Deutsch können hat, über den haben die Leut
'g'schimpft", sagt der
Taxler und mokiert sich darüber, „dass alle
für den Blödsinn zahlen miassen”
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Frankfurter Rundschau 28/8/2006 Verratenes
Liebesverwirrspiel, verratenes Meer
VON HANS-KLAUS JUNGHEINRICH
Wer Geduld hatte und bis
zu den letzten Festspieltagen ausharrte, bekam doch noch ein paar kalte
Mozart-Duschen mit. Knapp akzeptabel allenfalls John Dews Doppelinszenierung
der ganz frühen Werke Apollo et Hyazinthus und Die Schuldigkeit des
ersten Gebots, jenes als penibel stilisiertes Barocktheater, dieses als
deftige Bauernstadl-Gaudi mit krachledernen Späßen und einem nimmermüden
Trommelfeuer katholischfolkoristischer Allotria. Immerhin konnte der Dirigent
Josef Wallnig mit dem Sinfonieorchester der Universität Mozarteum (-in der
Universitätsaula) und potenten Sängern (wie Jekaterina Tretjakova, Anja
Schlosser und Maximilian Kiener) auf immense musikalische Empfindungsbezirke
bereits beim vorpubertären Kind Wolfgang Amadé aufmerksam machen - und
durchaus auf einen latent parodistischen Zug in der Tonsprache der geistlichen
Erbauungsepistel von der Schuldigkeit, der sich mühelos auch dem losgelassenen
Klamauk eines John Dew (früher ein wirklicher Regisseur, noch kein
zuckerlspenderisch-konditorhafter Tausendsassa) mühelos anpasste. |
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Abendzeitung 2006.8.28
Naivität in Noten
Robert Braunmüller
Ohne des Teufels Barmherzigkeit säßen wir wohl
noch immer in der Salzburger Uni-Aula. Er holte – als Inszenierungs-Gag – den
fast sündenlosen Dirigenten Josef Wallnig vom Pult und machte gottlob Schluss
mit dem nicht enden wollenden Final-Terzett des geistlichen Singspiels
"Die Schuldigkeit des Ersten Gebots" (1767). John Dews Inszenierung
verwandelte Mozarts allererstes Bühnenwerk – er war beim Komponieren zehn
Jahre alt – in derbes Volkstheater. Sankt Petrus, ein
Kapuziner und die gnadenreiche Madonna stiegen aus Votivbildern herab und
kämpften mit dem rotschwänzigen Teufel um die schlafmützige Christenseele. Die
vernahm die Ewigkeit des Donnerworts von einem Posaune blasenden Engel aus dem Zuschauerraum. Aber der
parodistische Aufwand machte die endlosen Da-capo-Arien des Wunderkinds Wolferl
nicht wirklich interessant. |
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SVZ Salzburger Volkszeitung 2006.08.28 Festspielgeadelte Mozart 22/Große Universitätsaula: Der Mozart-22-Reigen ist an seinem Startpunkt 1767 angekommen: Die Universität Mozarteum präsentierte „Apollo et Hyacinthus” sowie „Die Schuldigkeit des ersten Gebots” äußerst spritzig. Der Reigen ist geschlossen: Sämtliche Neuproduktionen des Festspielprojektes „Mozart 22” sind auf die Bühnen gebracht. Zum Abschluss gab es am Freitagabend in der Großen Aula die zwei allerfrühesten Bühnenwerke Mozarts zu erleben – in einer historisierend-amüsanten Inszenierung von John Dew. |
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APA W&B 2006.08.26 "Apollo et Hyacinthus" und "Die Schuldigkeit des Ersten Gebots" Treffer versenkt: Die frühesten Mozartopern in Salzburger Aula BILD Utl.: "Apollo et Hyacinthus" und "Die Schuldigkeit des ersten Gebotes" als historisierend-amüsante Blödelei - Überraschend gute Musiker (Von Christoph Lindenbauer/APA) Salzburg (APA) - So, jetzt haben wir sie alle, sämtliche Neuproduktionen des Projektes "Mozart 22" bei den Salzburger Festspielen sind auf die Bühnen gebracht. Zum Abschluss dieses Mammutprojektes gab es gestern, Freitag, Abend in der Großen Aula der Universität die zwei allerfrühesten Bühnenwerke Mozarts zu erleben - und zwar "Apollo et Hyacinthus" und "Die Schuldigkeit des ersten Gebotes" in einer historisierenden und amüsanten Inszenierung von John Dew. |
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Salzburg.orf.at, 2006.08.26 "Apollo et Hyacinthus" und "Die Schuldigkeit des Ersten Gebots" Üppige Ausstattung und tolle Musik Junge Stimmen für den jungen Mozart: Mit der Uni Mozarteum haben die Festspiele "Apollo und Hyacinth" und "Die Schuldigkeit des 1. Gebots" herausgebracht, die ersten Werke Mozarts für die Bühne. Viel Beifall Die beiden Stücke des elfjährigen Komponisten - gespielt vom Sinfonieorchester der Universität Mozarteum unter der Leitung von Josef Wallnig - hatten am Freitag in der Großen Aula ihre Premiere und bekamen viel Beifall. |
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Datum: 26. August 2 Journal (7 Uhr 30, 6.30)
Sendung: Radio Salzburg– Journal
Junge Stimmen für den jungen Mozart — zusammen mit der Universität
Mozarteum haben die Salzburger Festspiele „Apollo und Hyacinthns” und
„Die Schuldigkeit des 1. Gebotes” herausgebracht, die ersten Werke
Mozarts für die Bühne. Die beiden Stücke des 11-jährigen Komponisten
hatten gestern in der Aula Premiere und bekamen viel Beifall. (Bericht
und Interviews) |
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Salzburger Nachrichten 2006.04.19 Institut für Mozartopern THOMAS HÖDLMOSER Die Kunstuniversität Mozarteum richtet Spezialinstitute für Hochbegabte, für Alte und Neue Musik sowie für Mozartopern ein.
SALZBURG (SN). Mozart— Salzburg – Exzellenz: Diese drei Säulen sollen die Grundlage für die Weiterentwicklung der Kunstuniversität Mozarteum in den kommenden Jahren sein. Auf dieser Basis will das Mozarteum jetzt auch neue Spezialinstitute ein-richten und das Angebot für Studenten und Forscher ausdehnen.
Konkret sollen vier neue Institute eingerichtet werden. Geplant sind
eigene Zentren für Alte und für Neue Musik. Die Hochbegabtenförderung
soll ebenfalls in einem Institut zusammengefasst werden.
Ein spezielles Mozartopern-Institut wurde bereits im Februar
eingerichtet. Dort werden künftig Vorträge und Workshops zu Mozart und
seinen Opern organisiert. , Wir wollen auch auf die Schätze aufmerksam
machen, die wir in Salzburg haben – wie Autographe und die Stiftung
Mozarteum", sagt Josef Wallnig, Leiter der Abteilung für Musiktheater.
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